Nach einigen, sehr erfolgreich absolvierten Triathlonwettbewerben beendete die Edelsfelderin Kerstin Hagerer vom CIS Amberg ihre Saison mit einem ganz besonderen Highlight – einer Teilnahme beim Zeitfahren „King oft he Lake“ im österreichischen Salzkammergut. Die spektakuläre Streckenführung rund um den wunderschönen Attersee und eine komplett gesperrte und somit verkehrsfreie Strecke bescherten den Athleten ein einmaliges Rennerlebnis, inklusive Tour de France Feeling. Mit insgesamt 1.600 Startern verzeichnete die Veranstaltung ein Rekordfeld.
Den Auftakt machten die 10er-Teams, gefolgt von den 4er-Teams. Anschließend gingen die Einzelfahrer an den Start und stellten sich auf dem Rennrad der anspruchsvollen Zeitfahrstrecke mit rund 300 zu bewältigenden Höhenmetern auf der 47,2 Kilometer langen Strecke.
Kerstin Hagerer ging als Einzelfahrerin ins Rennen und für sie war die Teilnahme eine neue Erfahrung und eine willkommene Abwechslung zu den bisher absolvierten Wettkampfformaten. Die Herausforderung lag darin, von Beginn an ein hohes Tempo zu halten und trotzdem die Kräfte einzuteilen.
Mit einer starken Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 39 km/h kam die CIS-Athletin rundum glücklich und zufrieden ins Ziel. Diese hervorragende Leistung wurde mit einem fünften Platz in der Altersklasse 40–49 Jahren belohnt.
Wie hoch das Niveau im Teilnehmerfeld war, verdeutlichten die Zeiten an der Spitze: Die schnellsten Frauen der Eliteklasse erreichten einen Schnitt von rund 42 km/h. In Hagerers Altersklasse lag der Schnitt der Spitzenfahrerinnen bei etwa 40 km/h. Entsprechend eng gestaltete sich der Kampf um die vorderen Platzierungen.