Vor knapp 400 Zuschauern zeigte die DJK Neustadt eine starke kämpferische Leistung und lieferte sich mit Aschaffenburg ein hart umkämpftes Duell. Über weite Strecken der Partie hielt die DJK dagegen, musste sich jedoch mit 77:88 geschlagen geben.
Der Start verlief ausgeglichen: Nach dem ersten Viertel stand es 19:22 aus Sicht der DJK. Im zweiten Abschnitt zog Aschaffenburg davon und gewann das Viertel mit 24:11 – der Knackpunkt der Partie. Neustadt zeigte aber Moral und kämpfte sich im dritten Viertel mit einem 17:14-Lauf zurück. Im Schlussabschnitt zeigten die Hausherren mit 30 Punkten noch einmal ihre offensive Qualität und gaben sich bis zur letzten Sekunde nicht geschlagen.
Die Gründe für die Niederlage lagen vor allem im Rebounding und der defensiven Abstimmung. Zu oft gingen umkämpfte Bälle an die Gäste, und im direkten Duell zog die DJK zu häufig den Kürzeren. Die daraus nötige zusätzliche Hilfe von der Ballseite führte dazu, dass defensive Zuordnungen und wichtige Rebound-Positionen verloren gingen.
Auf dem Feld überzeugte vor allem Vladimir Krysl mit 20 Punkten bei einer Freiwurfquote von 100 Prozent. Auch Rasheed Reams (15 Punkte), Rostislav Jirak (15 Punkte, 100% von der Linie) und Kadirhan Dikayak (10 Punkte) steuerten wichtige Zähler bei.
Headcoach Stefan Merkl zog trotz der Niederlage ein Fazit, dass Hoffnung macht: „Wir haben bewiesen, dass wir gegen ein vollbesetztes Regionalliga 1-Team mithalten können. Am Ende setzte sich Aschaffenburg jedoch dank seiner größeren Konsequenz in den entscheidenden Phasen durch.“
Der Fokus richtet sich nun auf die Trainingswoche. Beim Rebounding, der defensiven Abstimmung, der Physis und dem Abschluss am Brett soll nachgebessert werden. Das Ziel: zwei Siege in den kommenden beiden Spielen.
Die Niederlage schmerzt, liefert aber wichtige Erkenntnisse. Gelingt es der DJK, ihre kämpferische Einstellung mit mehr Konsequenz in den entscheidenden Details zu verbinden, ist sie für die kommenden Aufgaben gut gerüstet.