Zur Jahreshauptversammlung hatte der Jagdvorsteher Stefan König ins Vereinsheim geladen und konnte Revierförster Wolfgang Schödel, Bürgermeister Günter Kopp, die Vertreter vom LBV Wolfgang Zier und Martin Wolf, die Jagdgenossen mit Begleitung sowie die Vertreter der Vorstandschaft begrüßen und willkommen heißen. Zum Gedenken an die Verstorbenen erhoben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute. Das Protokoll der letzten Versammlung lag zur Einsichtnahme aus.

Anschließend berichtete der Jagdvorstand über das Jahresgeschehen mit einer Vorstandssitzung, die zur Vorbereitung und Organisation der Versammlung diente. Der Holzspalter steht den Jagdgenossen unter Berücksichtigung der Sicherheitsunterweisung und Betriebsanleitung zur Verfügung. Anfallende Jagdschäden sind in Absprache mit der Gemeinde und den Bayerischen Staatsforsten zu regulieren.

Der Kassenbericht vorgetragen durch Paul Reindl schloss mit einem positiven Saldo und die Kassenprüferin Mariele Lindner bestätigte eine ordentliche und saubere Kassenführung mit einstimmiger Entlastung der Vorstandschaft.

Jagdpächter Wolfgang Schödel berichtete vom Abschuss von 43 Rehen, Fehlanzeige war bei den Wildschweinen angesagt. Im letzten Jahr wurden 9.500 Festmeter Holz eingeschlagen und abtransportiert. Bereits im März dieses Jahres ist eine weitere Holzaktion südlich von Witzlasreuth geplant. Der durchschnittliche Vermarktungspreis der verschiedenen Holzsorten liegt derzeit bei 95 Euro pro Festmeter.

„Wir haben eine wunderschöne Natur vor der Haustüre und können auch die Vielfalt der Waldtiere beobachten, wenn wir uns an den richtigen Stellen aufhalten. Es ist immer sehr interessant die Tiere in der freien Wildbahn zu beobachten und spannende Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln“, so der Bürgermeister. Er dankte dem Jagdvorsteher Stefan König für seinen Einsatz und für die Organisation sowie Führung der Jagdgenossenschaft. Auch den Jagdgenossen galt der Dank für die Hilfe, Unterstützung und das Zusammenwirken innerhalb der Jagdgenossenschaft. Dem Jagdpächter sprach der Bürgermeister ein „Herzliches Vergelt’s Gott“ für die reibungslose und kooperative Zusammenarbeit, als auch für die gute Instandhaltung des Jagdgebietes aus. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann bewegen wir uns in die gleiche Richtung und lösen die vor uns liegenden Aufgaben“.

Zum Ende bedankte sich der Jagdvorsteher beim Wirtsehepaar für die Essenzubereitung, beim Förster für die Bereitstellung eines Rehes, beim Bürgermeister für sein Kommen, der Vorstandschaft für die Unterstützung und bei allen Jagdgenossen und Gästen für die Teilnahme.