Der Lehentaler Heimatverein setzt sich nicht nur für die Verschönerung des Lehentals ein, ihm liegt auch viel an einer intakten Natur. Zur Pflege der Wanderwege sorgt er sich als Imker um den Erhalt der Pflanzenvielfalt mit dem Einsatz von Bienen. Er erhöht den Bestand an Vogelnistkästen und wendet Arbeitszeit auf für das Weiherbiotop. Dass Mitglieder und Vorstandschaft gerne viel Zeit aufbringen für diese Vielfalt an Aufgaben, zeigen die einstimmigen Voten bei der Wahl der neuen Vorstandschaft.
Vorsitzender Josef Lutter erinnerte an das Gründungsjahr 1982 des Lehentaler Heimatvereins. Zurzeit werde der Verein von 158 Mitgliedern getragen. Dank des Fleißes von Wegewart Tobias Bucek und seinen Helfern Uli Wolf und Matthias Zitzmann leiten erneuerte Markierungen auf 159 Kilometern Wanderwegen den Naturfreunden den rechten Weg, die Besonderheiten Schmankerlweg sowie ein Teil des Burgen- und Schlösserwegs inbegriffen. Der Verein übernahm die Blumenpflege auf öffentlichen Flächen. Bei Wanderwegen sorgte er durch Freischneiden von überwuchernden Gewächsen für bessere Sichtverhältnisse. Auf die Wanderer warten an verschiedenen Aussichtspunkten Ruhebänke, die der Verein im Frühjahr ausbringt, im Spätherbst wieder einholt und im Winter repariert. Robert Vogel hielt mit dem Mulchgerät 35 Kilometer Wanderwege vom hohen Grasbewuchs frei. Die vorhandenen Vogelnistkästen ergänzten Mitglieder um weitere 15. Das Weiherbiotop erhielt bessere Lichtverhältnisse durch Ausschneiden von Ästen und Buschwerk. Für die Regenerierung des Wassers werden heuer Maßnahmen ergriffen. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Heimatabend mit Filmen und Anekdoten aus früheren Zeiten. Erfolgreiche Imkertätigkeit bewiesen die Gläser mit Honig aus dem Lehental. Die Finanzierung des Defibrillators unterstützten die drei Lehendorfer Vereine mit dem nach der Zuschussgewährung noch offenen Betrag.
Uli Wolf, 2. Vorsitzender, berichtete über die sportlichen und festlichen Ereignisse wie die Teilnahme an Grillfesten benachbarter und befreundeter Vereine, die Mitwirkung am Gemeindepokalschießen und am Gemeindepokalkegelturnier sowie an der Mitgestaltung des Weihnachtsmarkts in Lehendorf. Der Faschingsball für Jung und Alt gelang zu einem großen Erfolg. Die Organisation des Vereinsgeschehens erfolgte bei drei Vorstandssitzungen.
Heuer begrüßt wieder ein farbenfroher Osterbrunnen Einheimische und Gäste am westlichen Ortseingang von Lehendorf.
Kassier Matthias Zitzmann musste trotz eines beachtlichen Spendenaufkommens ein kleines Defizit (57 Euro) verkünden. Gerhard Pirner bestätigte auch im Namen von Bernd Windisch dem Kassier eine sehr gute, fehlerfreie Buchführung.
Nach 28 Jahren in verschiedenen Funktionen schied Margot Zinnbauer aus gesundheitlichen Gründen aus der Vereinsleitung aus. Vorsitzender Josef Lutter würdigte das große Engagement und übergab ein Geschenk.
Die Neuwahlen brachten bei einstimmigen Voten bewährte Vorstandsmitglieder. 1. Vorsitzender ist weiterhin Josef Lutter. Seine Stellvertretung liegt bei Uli Wolf. Die Schriftführung übernimmt Walter Donhauser, Kassier bleibt Matthias Zitzmann, als Beisitzer unterstützen die Vorstandschaft Jörg Luber, Robert Vogel und Andreas Weber.
Vorsitzender Josef Lutter kündigte neben den alljährlichen Aktionen für 2026 weitere Markierungsarbeiten an Wanderwegen, Frühlingsfest am 1. Mai an der Lugerhütte, eine Wiederholung des Heimatabends, Teilnahme am Totengedenken des Fränkischen Albvereins und die Mitwirkung am Weihnachtsmarkt an.
Bürgermeister Roman Berr sprach dem Verein Anerkennung für die vielseitige Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit aus und lobte die hervorragende Dorfgemeinschaft. Gerhard Pirner hob die ökologischen Besonderheiten im Lehental mit Vorkommen von Biber, Eisvogel, Uhu, Fischreiher und Kormoran hervor. Beide Redner leiteten ihre Ausführungen mit Hinweisen auf die zu erwartenden Neuerungen in der Gemeinde und im Lehental ein.
Adrian Lutter, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lehendorf, kündigte an, dass für die Benutzung des Defibrillators eine Schulung der Bevölkerung vorgesehen ist.