Die Dorfgemeinschaft hatte zu einer besonderen Jahreshauptversammlung in der 5. Jahreszeit eingeladen. Entsprechend wurden die Anwesenden vom Vorsitzenden in Form einer süffisanten Büttenrede durch die Tagesordnungspunkte geführt. Spaß und gute Unterhaltung kam wieder einmal nicht zu kurz.
„Zur Jahreshauptversammlung, Jahr für Jahr, da sind wir alle wieder da – ist doch klar!“ so eröffnete Vorsitzender Heribert Urbanek passend zur Faschingszeit die Versammlung der Dorfgemeinschaft Mimbach- Mausdorf. Bei seinem Bericht über die verschiedenen Aktivitäten des Jahres zeigte sich eine Dorfgemeinschaft die für Jung und Alt etwas bietet.
Angefangen zum Jahresbeginn mit Faschingsgaudi beim Hahnbacher Faschingszug und anschließenden Kinderfasching, über Frühjahrswanderung, Radltour, einem Dorffest und dem größten Event der Kirwa, bis zum Dorfadvent könne man Stolz auf die Abwechslungen im Dorf sein.
Auch dieses Jahr ist der Verein wieder beim Faschingszug in Hahnbach dabei. Mit einem optimistischen Motto: “Komme was Wolle, ich Schaf das. Määh“. Das Publikum darf sich auf eine lustige Truppe freuen.
Das Zeltlager erforderte einige Vorbereitung-, Durchführung- und Nacharbeiten der Betreuer. Als Entschädigung dafür, die Freude der vielen Kinder über erlebnisreiche und abwechslungsreiche Tage im Mannschaftszelt, Indianerlager und auf der Flur.
Die größte Veranstaltung im Jahresrhythmus war die Dorfkirwa, bei der es sehr viel herzurichten galt, um den Besuchern ein schönes Bild zu bieten. Hier waren viele Dorfbewohner, außerhalb der Vorstandschaft präsent und brachten sich tatkräftig ein. Dies schweißte uns auch als dörfliche Gemeinschaft weiter zusammen. „Wir feierten viel und hatten eine super Musi, auch die Kleinsten tanzten heuer wieder mit ihrem Spusi“, so in der Rede zur Kirwa, bei der auch die Kinderkirwapaare ihr Können zeigten.
Natürlich durften ein paar Seitenstiche in Richtung Gemeindevertreter nicht fehlen, ist der Fasching doch eine einmalige Gelegenheit in lustiger Form auf die Dorfsorgen hinzuweisen. Angesprochen wurde insbesondere die Verzögerungen bei der Dorferneuerung: „Der alte Stodl steht Jahrhunderte lang schon auf dem Plotz, jetzt ist der Gmoi hier unser Gemeinschaftshaus am Bein a Klotz“.
Bürgermeister Bernhard Lindner zeigte sich trotz kleinerer Fingerzeige von den Aktivitäten der Dorfgemeinschaft begeistert und er berichtete zudem von den nächsten Baumaßnahmen im Dorf. „Es wird sich jetzt was tun in den nächsten Jahren“, so sein Versprechen.
Auch Kulturausschussvorsitzender Georg Götz war überrascht von der kurzweiligen Jahreshaupt-versammlung und zollte dem Verein seine Hochachtung angesichts des breit gefächerten Angebots an Unternehmungen.
Die Neuwahlen liefen reibungslos über die Bühne, da sich fast alle Mitglieder der Vorstandschaft wieder aufstellen ließen. Lediglich Maria Hentschke wollte sich nach 22 Jahren aktive Beisitzerin in ihren „Ruhestand“ verabschieden. Vorsitzender Urbanek dankte ihr für ihr langjähriges Engagement in der Dorfgemeinschaft. Er freut sich auf die nächste Periode mit vielen abwechslungsreichen Ereignissen mit der Dorfgemeinschaft und den Besuchern.
Vorstandschaft 2026/27
1. Vorsitzender Heribert Urbanek
2. Vorsitzender Sascha Hentschke
Kassiererin Anita Mattner
Schriftführerin Simone Dotzler
Jugendvertreter Tania Ehbauer
Beisitzer Bianca Koppitz, Johannes List, Manuela Weiß, Manfred Prifling, Martin Siegert, Christian Koppitz, Marion Metschl, Melanie Dotzler, Michaela Birner, Neu: Josefine Dirnhofer