Beim diesjährigen Gartenfest der Freiwilligen Feuerwehr Gösselsdorf war erneut die langjährige Freundschaft zwischen dem bayerischen Gösselsdorf bei Schmidgaden und dem gleichnamigen Ort in Thüringen spürbar. Seit der ersten Kontaktaufnahme im April 1990 besuchen Thomas und Helmut Liebmann jedes Jahr das Gartenfest und halten damit die enge Verbindung zwischen den beiden Ortschaften lebendig.
Damals, kurz nach der Grenzöffnung 1989 und der darauffolgenden Öffnung der innerdeutschen Kontakte, machte sich im April 1990 eine Abordnung aus dem bayerischen Gösselsdorf auf den Weg nach Thüringen, um das östliche Gösselsdorf kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Aus dieser Begegnung entstand eine Freundschaft, die bis heute anhält. In den vergangenen Jahrzehnten fanden zudem immer wieder gemeinsame Vereinsausflüge und gegenseitige Besuche statt.
Eröffnet wurde das diesjährige Gartenfest durch Martin Bauer, der alle Gäste des Gartenfestes herzlich begrüßte und sich über die gut besuchte und traditionelle Veranstaltung sehr erfreut zeigte.
Herr Liebmann berichtete bei seinem Besuch auch von einem besonderen Jubiläum: Das Gösselsdorf in Thüringen feierte im vergangenen Jahr sein 750-jähriges Ortsbestehen. Als kleines Geschenk brachte er einen Stammbaum der Ortschaft mit.
Ein weiteres Thema waren die schweren Waldbrände im Osten Deutschlands im Jahr 2025.
Auch das Gebiet rund um Gösselsdorf in Thüringen war davon stark betroffen. Herr Liebmann zeigte den Gästen eindrucksvolle Fotos der Brände sowie der eingesetzten Feuerwehrtechnik.
Besonders beeindruckend waren die Aufnahmen von Hubschraubern und Löschfahrzeugen, bei deren Einsatz auch Kräfte aus Bayern unterstützend mitwirkten.
Das Gartenfest zeigte einmal mehr, wie aus einer Begegnung nach der ersten Kontaktaufnahme im Jahr 1990 eine dauerhafte Freundschaft und enge Verbundenheit entstanden ist – getragen von Kameradschaft, gegenseitigem Austausch und gemeinsamen Erinnerungen.