Die Katholische Landvolkbewegung Wernersreuth veranstaltete das 22. Frauenfrühstück im Maximilian-Kolbe-Haus Wernersreuth und es war wieder ausgebucht.
Viele der anwesenden 80 Frauen kommen jedes Jahr und wurden von der 1. Vorsitzenden Brigitte Meyer schon als Stammgäste begrüßt, aber immer wieder melden sich auch Frauen aus nah und fern an, die das erste Mal dabei sind zur Freude der Vorstandschaft.
Deshalb machte es auch der Stimmung nichts aus, dass ein kurzfristiger Referentenwechsel erfolgte, da die Referentin Frau Carmen Roose erkrankt war. Als Gemeintipp stellte sich der neue Referent Paul Zrenner heraus, der sich unter den ganzen Frauen recht wohl fühlte. Nach zwei kurzen Geschichten über den Jahreswechsel und einem lustigen Familiengespräch zwischen Vater und Tochter zur Einleitung, vorgetragen von den Vorsitzenden Brigitte Meyer und Petra Fröhlich, stärkten sich alle erst mal am reichhaltigen Frühstücksbuffet.
Danach gab Paul Zrenner sein Bestes mit den neuen „Deas-G`schichten“ in Mundart vom Heimatdichter Otto Schemm aus Arzberg.
Die Geschichte „Der neue Hut“ (Der neie Hout) handelte zum Beispiel von einem Männerchor, der zum gemischten Chor mit Frauen gewandelt wurde und so ereignete es sich auch, dass ein Mann des Chores seitdem richtig fesch zur Chorprobe kommt. Auch ein neuer Hut musste her und seine Freunde tauschten den Hut immer wieder in verschiedenen Größen aus, so dass er nach der Chorprobe nicht mehr passte, zur Wut des Huteigentümers.
Auch über die Schuleinschreibung der drei Mädchen berichtete Paul Zrenner wie sich „Deas“ mit seiner Frau „Maich“ unterhielt. Da eines der Mädchen beim Hinweg auf das WC musste, wurde dann der Aufenthalt im nahe gelegenen Wirtshaus etwas länger mit ein paar Bier für „Deas“ und die Schuleinschreibung klappte dann mehr schlecht als recht.
Noch viele Geschichten über Olympia oder einer Karussellfahrt, bei der der Betreiber auch auf das Karussell aufgesprungen war und keiner das Karussell mehr stoppen konnte, machten den Vormittag zu einer unterhaltsamen Veranstaltung mit viel Applaus und Anerkennung für die Leistung im Lesen auf Mundart und in zwei Stimmlagen von Paul Zrenner.
Zur Mittagszeit hieß es dann bis zum nächsten Jahr „Frauenfrühstück in Wernersreuth“ und die fröhliche Runde trat den Heimweg an.