Spannende Motorsportaction gab es beim diesjährigen 270er Superkartslalom des AC Waldershof. 53 Kartpilotinnen und -piloten traten in vier Altersklassen und zwei Wertungsläufen gegeneinander an. Der Start der Altersklasse 1 erfolgte pünktlich um 10:00 Uhr. Nachdem es am Tag zuvor kühl und nasskalt war, kam pünktlich zum Start die Sonne zum Vorschein, so dass alle Teilnehmer optimale und Bedingungen hatten. Gestartet wurde mit dem clubeigenen Superkart des ACW mit 270 cm³ und 9 PS Leistung.
In der AK1 (12-15 Jahre) mit 10 Teilnehmern holte sich Christian Grail vom unterfränkischen MSC Knetzgau mit zwei fast identischen Zeiten von 58,45 und 58,42 Sekunden den Klassensieg mit einer Gesamtzeit von 116,78 Sekunden. Lokalmatador Julian Maier schaffte im ersten Wertungslauf eine Zeit von 58,88 Sekunden, konnte dann im zweiten Lauf mit Klassenbestzeit von 58,25 Sekunden noch einmal nachlegen, was am Ende ganz knapp den 2. Platz bedeutete. Dritter wurde Manuel Grail, ebenfalls MSC Knetzgau. ACW-Pilot Lukas Schöffel wurde Sechster.
Die AK2 (16-23 Jahre) mit 14 Startern gewann Colin Halbig vom MC Ansbach vor Pascal Gebhardt, MSC Knetzgau und Emilia Kalz, MSC Ansbach. ACW-Pilot Adrian Lukas hatte leider im zweiten Wertungslauf zwei Pylonenfehler, was ihn mit 6 Strafsekunden vom Platz 4 nach dem ersten Durchgang auf Platz 12 zurückwarf.
Die Spannung stieg in der Klasse 3 (24-39 Jahre) mit 10 Teilnehmern. ACW-Trainer Florian Ernstberger loste die erste Startnummer und legte mit 57,65 Sekunden eine Spitzenzeit hin, aber Oliver Lehmann vom MSC Knetzgau toppte sie anschließend mit 57,57 Sekunden. Sein Bruder Philipp, ebenfalls MSC Knetzgau war ebenfalls gut im Rennen mit einer Zeit von 57,87 Sekunden. Beim zweiten Wertungslauf schaffte Florian dann die Topzeit von 57,21 Sekunden und wurde Klassen- und Tagesbester mit einer Gesamtzeit von 114,86 Sekunden. Oliver Lehmann verlor im zweiten Lauf eine Zehntelsekunde und holte sich mit einer Gesamtzeit von 115,10 Sekunden den zweiten Platz vor seinem Bruder Philipp mit 115,38 Sekunden, gefolgt von Christian Beck, AC Erlangen und den beiden Kartpiloten vom Nachbarclub MSC Wiesau, Andreas Sirtl und Johannes Jäger. ACW-Pilotin Vivian-Shanice Popp erreichte den 9. Platz.
In der AK4 gab es das stärkste Starterfeld mit 19 Teilnehmern. Es gewann Christian Kalz vom MC Ansbach vor Michael Luber, MC Nürnberg und Gesa Kovacs, MSC Ansbach. Die ACW-Piloten Christian Maier und Tobias Lukas kamen auf die Plätze 8 und 9. Großen Applaus bekam Sven Olonczik vom MC Ansbach, der zeigte, dass man auch mit körperlichen Einschränkungen noch Motorsport machen kann.
Vielen Dank an alle Herferinnen und Helfer, das BRK Poppenreuth, die Firma Scherdel und den MSC Wiesau für die Unterstützung.