Zwei besondere Veranstaltungen gab bzw. gibt es wohl nur bei der Feuerwehr Namsreuth. Zum einen das Pumpenfest, das Anfang August stattfand. Dort lief die Tragkraftspritze zwei Stunden auf Volllast, nebenbei gibt es ein gemütliches Beisammensein. Zum fünften Mal feierte die Wehr am 19.12. die Wintersonnwende. Wie zu erwarten, war das Fest wieder ein großer Erfolg. Ansonsten berichtete Vorsitzender Julius Kirsch bei der Jahreshauptversammlung vom Johannisfeuer, von einem Festzug bei der Nachbarwehr Holnstein, an dem die Wehr teilnahm, sowie eine Vereinsfahrt nach Abensberg zum Kuchlbauer.
Dieses Jahr ist das Johannisfeuer beim Kappelberg am 26.6. in Namsreuth, sowie das Pumpenfest am 31.7. geplant. Die Wintersonnwende findet am 18.12.26 statt.
„Ich freue mich sehr, dass acht neue Mitglieder aufgenommen werden konnten“, erklärte Vorsitzender Kirsch. Die Wehr zählt nun 64 Mitglieder, davon sind 20 aktiv.
Kommandant Julian Eichenseer sprach von fünf Einsätzen. Zwei nachträgliche Ehrungen wurden durchgeführt: Vitus Eichenseer und Ernst Raab konnten auf 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst zurückblicken. Beide erhielten eine Urkunde, sowie die Ehrennadel in gold-rot. Marie Pilhofer bestand den Maschinistenlehrgang erfolgreich. Verabschiedet wurde Hans Hiltel, der seit 1998 Vorsitzender war. Bei Andreas Hiltel, der 33 Jahre das Amt des Schriftführers bekleidete, wird die Ehrung nachgeholt. KBR Christof Strobl bedauerte, dass die Zahl der aktiven Feuerwehrler im Landkreis von 5000 auf 4300 zurück ging und war froh, dass die mögliche aktive Dienstzeit auf 67 Jahre erhöht wurde. Marco Specht, 2. Kommandant der Königsteiner Wehr würde sich freuen, wenn er bei der Namsreuther Wehr Mitarbeiter für first responder gewinnen könnte.