Die altehrwürdige Schlosskapelle zu Fronhof ist, nachdem sie in den Jahren 2019–2020 von den Ortsbewohnern mit sehr viel Eigenleistung aufwändig saniert wurde, nach wie vor das Wahrzeichen der Ortschaft. Sie ist aber auch das einzige noch vollständige Gebäude, das an die wechselhafte Geschichte der einstigen Schlossherrschaften, die auf dem Schloss in Fronhof residierten, erinnert. Oberste Aufgabe des Schlosskapellenvereins ist es daher, die Kapelle auch weiterhin in gutem Zustand für die Nachwelt zu erhalten.
Die Mitglieder des Vereins trafen sich in der letzten Woche im Feuerwehrhaus in Fronhof zu ihrer traditionellen Jahresversammlung. Vorstand Franz Schmidl erinnerte eingangs an die Gründungsversammlung im Juli 1995. Damals ließen sich 30 Interessenten in den Verein aufnehmen. Bei einer kürzlichen Besichtigung wurde festgestellt, dass an der Nordseite leichte Feuchteschäden entstehen, die es zu beseitigen gilt, damit das Mauerwerk keinen Schaden nimmt. Im Frühjahr will man die Arbeiten ausführen. Ansonsten ist die Kapelle in einem sehr guten Zustand, da auftretende Mängel immer gleich behoben werden. Im Frühjahr wird nach Möglichkeit wieder ein Gottesdienst stattfinden. Auch sollen wieder Maiandachten abgehalten werden. Sein Dank galt Hildegard Schmidl und Martha Stengl für die laufenden Reinigungsarbeiten.
Einen positiven Bericht erstattete Kassier Werner Winderl. Außer den Ausgaben für den laufenden Unterhalt für Strom und Wartungsarbeiten sowie für kleinere Anschaffungen, fallen derzeit keine größeren Ausgaben an.
Bei der anschließenden Neuwahl, die Peter Böckl als Wahlvorstand leitete, wurde die bisherige Vorstandschaft für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Erster Vorstand Franz Schmidl, Stellvertreter Alfons Schmitzer junior, Technischer Vorstand Diplom-Ingenieur Werner Schrempl, Kassier Werner Winderl, Schriftführer Hermann Haas, Kassenprüfer Alfons Schmitzer und Gerhard Armer.