So ganz neu ist Pfarrvikar Pater Arulpelavendran Arul Doss in Flossenbürg eigentlich gar nicht mehr. Seit dem 1. September tut der Geistliche bereits seinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft St. Christoph-Neukirchen/ Flossenbürg, hat schon so manche Gottesdienste gehalten, sich in verschiedenen Gremien vorgestellt und unter anderem beim Chor vorbeigeschaut, mit dem Frauenbund Brotzeit gemacht und die Ministranten kennengelernt. Der erste Eindruck der Gläubigen vom neuen Geistlichen fiel dabei durchweg positiv aus. Das Erntedankfest war nun ein mehr als geeigneter Anlass, ihn ganz offiziell und feierlich in der Flossenbürger Pfarrei willkommen zu heißen. Beim mehr als gut besuchten Festgottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor umrahmt und von der gesamten Ministrantenschaft mitgestaltet wurde, drückte Pfarrer John Subash Vincent den Dank aller aus, dass weiterhin ein zweiter Priester in der Pfarreiengemeinschaft wirken kann. Er betonte seine langjährige Verbindung zu Pater Arul, der ein Mitbruder seines Ordens ist und den er seit dem Priesterseminar kennt. Bürgermeister Thomas Meiler hieß Pater Arul im Namen der Gemeinde Flossenbürg willkommen, und Kirchenpfleger Josef Völkl überreichte ihm die Flossenbürger Chronik. Zwar müsse der Geistliche nicht unbedingt alles ganz genau lesen, aber vielleicht bekomme er durch die Lektüre einen Eindruck, von welchem Schlag die Flossenbürger seien. Besonders von allen begrüßt wurde die große Delegation aus Pater Aruls vorheriger Wirkungsstätte Neusorg/ Pullenreuth, die extra zur Mitfeier angereist war. In seinen Dankesworten brachte Pater Arul seine Freude für den herzlichen Empfang zum Ausdruck und formulierte seinen Wunsch für den kommenden Dienst: er wolle nicht nur Feste mit den Gläubigen feiern, sondern mit allen gemeinsam unterwegs sein und die Menschen im Glauben begleiten. Bei herrlichem Herbstwetter schloss sich ein Stehempfang im Kirchhof an, der allen die Gelegenheit bot, miteinander ins Gespräch zu kommen.