Gleich dreimal Grund zum Feiern hatte die Feuerwehr Mantel am ersten August-Wochenende. Die Jugendfeuerwehr feierte das 50-jährige Bestehen. Der Erweiterungsbau und Umbau des Feuerwehrhauses ist fertiggestellt und wurde eingeweiht, außerdem wurden der Gerätewagen Logistik GW L 1, der CBRN-Erkundungswagen und das mittlere Löschfahrzeug eingeweiht. Beim Festgottesdienst ging Pfarrer Ruhs darauf ein, dass neben Fahrzeugen und Gebäuden die Menschen, die sich für den Schutz der anderen einsetzen, die eigentlichen Schätze sind.
Kirchenchor Sacrappella erfreute mit einem Lied. Ein langer Festzug bewegte sich dann zum Feuerwehrhaus, angeführt von der Stadtkapelle Eschenbach. Kommandant Timo Krauß erklärte nochmal den Werdegang des Feuerwehrhausumbaus- und -anbaus und die neuen Fahrzeuge mit ihrer Ausrüstung und Beladung. Dank galt dem Marktrat Mantel und Bürgermeister Richard Kammerer, dem Landkreis Neustadt/WN, dem Freistaat Bayern und dem Bund für die finanzielle und organisatorische Unterstützung. Vorstand Johannes Lippik begrüßte zahlreiche Ehrengäste. Pfarrer Andreas Ruhs und Pfarrvikar Robert Amandu sprachen Gebete und die Fahrzeuge und das Feuerwehrhaus erhielten kirchlichen Segen. Für Bürgermeister Richard Kammerer war es ein Tag mit mehreren besonderen Anlässen zusammen. „Das ist eine Investition in die Zukunft“. Kammerer überreichte Spenden vom Markt Mantel und vom Vereinskartell. Stellvertretende Landrätin Andrea Lang lobte die Investition in die Sicherheit der Bürger und der Heimat. Sie übergab eine Spende des Landkreises. MdL Dr. Stephan Oetzinger lobte die Fördermittel aus öffentlichen Kassen und die Beteiligung des Bundes. Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz erklärte, dass die letzten Waldbrände gezeigt haben, dass das Geld gut angelegt ist. Architekt Norbert Thiel leitete zusammen mit Markus Goldhammer vom Atelier 13 die Bauarbeiten. Er lobte die Feuerwehr für ihre konkreten Ideen und die Eigenleistung und übergab symbolisch den Schlüssel für das Gebäude. Mathias Hausmann, Geschäftsführer der Firma Lentner, die den Aufbau der Fahrzeuge durchgeführt hatte, überreichte den symbolischen Schlüssel für die Fahrzeuge. Die Manteler Bevölkerung zeigte durch den hervorragenden Besuch der Veranstaltung, dass sie ihre Feuerwehr zu schätzen weiß. Für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.