Vierzehn Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1973 bis 1976 folgten der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde, um am 20.09.2026 gemeinsam das Fest der Goldenen Konfirmation zu feiern. In einem feierlichen Gottesdienst, der von Orgel und Posaunenchor umrahmt wurde, erinnerten sich die Anwesenden an ihre Konfirmation vor fünf Jahrzehnten – an die Gedanken und Wünsche ihrer Jugend, an das Erwachsenwerden, an Menschen, die sie begleitet haben, und an prägende Momente ihres Lebensweges. Besonders wurde auch der sechs verstorbenen Jubelkonfirmanden dieser Jahrgänge gedacht. In seiner Predigt sprach Pfarrer Andreas Ruhs über die Kraft, die Liebe und die Besonnenheit – jene positiven, tragenden Kräfte, die damals wie heute gegenwärtig sind. Schon als Teenager hätten die Jubilare diese Werte erfahren, oft ohne es bewusst wahrzunehmen. Ebenso thematisierte er den Zweifel, der in vielen Lebenssituationen auftauchen und verunsichern kann. Doch wurde in seiner Ausführung deutlich, dass der Zweifel nicht das letzte Wort hat. Die drei stärkeren Kräfte – Kraft, Liebe und Besonnenheit – übertrumpfen ihn und helfen, den eigenen Weg mit Vertrauen weiterzugehen. Von der Konfirmation bis hinein ins Heute. Diesen Weg müssen die Jubilare nicht allein gehen. Sie dürfen auf Mitmenschen und auf Gott vertrauen. Im Anschluss bot ein gemütliches Beisammensein Gelegenheit zum Austausch, zum Wiedersehen alter Bekannter und zum Teilen von Erinnerungen aus der Jugendzeit.