Ein bedeutender Schritt für das gemeinschaftliche Leben im Ort wurde am 12. April 2026 vollzogen: Die Dorfgemeinschaft Pfrentsch hat sich offiziell eine Satzung gegeben und im Zuge dessen eine neue Vorstandschaft gewählt. Damit erhält das bereits seit Jahren aktive Engagement im Dorf nun auch eine feste organisatorische Grundlage. An der Spitze steht weiterhin ein bekanntes Gesicht: Ewald Zetzl, der bereits 2011 als Festleiter bestimmt wurde und seither die Geschicke der Dorfgemeinschaft maßgeblich lenkt, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Seit über einem Jahrzehnt prägt er mit großem Einsatz das Dorfleben und hat zahlreiche Projekte initiiert und begleitet. Unter seiner Führung konnten in den vergangenen Jahren viele wichtige Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die feierliche Fahnensegnung im Jahr 2014, die Einweihung des Dorfbrunnens sowie der Bau einer neuen Scheune. Auch traditionelle Veranstaltungen wie das jährliche Maibaumaufstellen und das Dorffest haben sich zu festen Bestandteilen im Kalender der Dorfgemeinschaft entwickelt. Unterstützt wird Ewald Zetzl in der neuen Amtsperiode von einem engagierten Team: Martin Scherer übernimmt das Amt des zweiten Vorsitzenden, Georg Kleber wird als Kassier tätig sein. Die Aufgaben der Schriftführung teilen sich Mareike Kaiser als erste Schriftführerin sowie Eugen Woppmann als zweiter Schriftführer. Die Kassenprüfung übernehmen Dominik Auer und Dr. Johannes Kaiser. Mit der neuen Satzung und der gewählten Vorstandschaft blickt die Dorfgemeinschaft Pfrentsch zuversichtlich in die Zukunft. Ziel ist es, das Miteinander im Dorf weiter zu stärken und die gewachsenen Traditionen zu bewahren. Wie wichtig das gemeinsame Engagement ist, brachte der erste Vorsitzende Ewald Zetzl in seinem Schlusswort treffend auf den Punkt: „Dorfgemeinschaft muss man leben, Dorfgemeinschaft muss man pflegen!“ Ganz im Sinne dieses Leitspruchs wurde im Anschluss an die Neuwahlen bereits das nächste Highlight geplant: das traditionelle Maibaumfest, das erneut Jung und Alt zusammenbringen soll.