Der katholische Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Regensburg hat bei den Bezirkskonferenzen 2026 zentrale Zukunftsthemen aufgegriffen: Wie prägen digitale Trends den Glauben, welche Wirkung haben Christfluencer - und welche Chancen bringt Künstliche Intelligenz im religiösen Bereich mit sich?Ein Schwerpunkt lag auf der Analyse von neuen Formen der Glaubensvermitt-lung. Digitale Trends, wie dem Auftreten sogenannter Christfluencer, die auf sozialen Plattformen Glaubensinhalte in kurzen, meist emotionalen Formaten vermitteln. Diese Inhalte erreichen insbesondere junge Menschen, die online nach Orientierung suchen. „Einige dieser Angebote basieren auf sehr festen Überzeugungen, die kaum hinterfragt werden”, erläuterte Bildungsreferentin Rebekka Wach. Was online passiere, wirke in unsere Gemeinden hinein, in unsere Familien und politischen Debatten. Ein weiteres Thema der Konferenz befasste sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im religiösen Bereich. Die Bezirkskonferenzen machte deutlich, dass digitale Technologien die Vermittlung religiöser Inhalte verändern, der Kern des Glaubens jedoch an der persönlichen Beziehung und Gemeinschaft bleibt. „Die Technologie kann ein Werkzeug sein, aber sie darf nicht zum Herrscher über unseren Glauben werden”, so Bildungsreferentin und stellv. DV-Vorsitzende Rita Kleierl. Der KDFB setzt sich dafür ein, die Digitalisierung im Sinne eines verantwortungsvollen und menschenorientierten Glaubensverständnisses zu begleiten. Nach dem Studienteil informierte die stellv. Diözesanvorsitzende Rita Kleierl über aktuelle Entwicklungen im Verband. Kraftvoll-kreativ-selbstbestimmt lautet das Motto des Programms für das KDFB-Bildungsjahr 2027. Es bietet Frauen vielfältige Angebote von Bildungsformaten in Präsenz und online, über spannende Reisen bis hin zu inspirierenden Workshops und kulturellen Angeboten. Mit einem herzlichen Dank an alle Führungskräfte für ihren Einsatz im Frauenbund ging die Versammlung zu Ende.