Seit 18 Jahren ist das Schafkopfrennen der Frauenunion Auerbach ein Alleinstellungsmerkmal so ganz nach dem Motto „Wir können´s auch”. „Preisschafkopf von Frauen für Frauen” – mit diesem Aufruf schaffte es die CSU-Frauenunion unter der Führung der Bürgermeisterkandidatin Birgit Barth heuer einundfünfzig Frauen (so viel wie noch nie) und einen Mann für dieses urbayerische Kartenspiel zu begeistern. Ziel des Schafkopfrennens war, ist und bleibt, die Geselligkeit und die Kultur eines bayerischen Kartenspiels zu pflegen und diese auch unter Frauen weiterzuführen. So trafen sich die „Schafkopferinnen” am vergangenen Samstag im Kolpingsaal. Manche der anwesenden Frauen mischten zum ersten Mal mit, andere waren dagegen schon das 18. Mal dabei. Die Frauen bewiesen bei den sechzig Spielen ihr Wissen und Können. Auch der Humor kam an diesem Abend nicht zu kurz. Die FU-Vorsitzende Birgit Barth bedankte sich nach den beiden Schafkopfrunden bei allen Beteiligten für's faire Mitmachen, bei den Frauen der FU-Vorstandschaft für die hervorragende Organisation und Bewirtung und beendete den Schafkopfabend mit der Siegerehrung. Dabei musste bei den ersten beiden Plätzen (Fahrt nach Berlin in den Bundestag, Fahrt nach München in den Landtag) wegen Punktegleichstands erstmalig das Los entscheiden. Und nicht nur die drei ersten Plätze wurden prämiert: Alle Mitspielerinnen durften sich über sehr gute Sachpreise freuen. Nach vier Stunden Spielzeit standen die drei Besten fest: Doris Mauser, Michelfeld, Doris Graf, Auerbach und Martin Schleicher, Hagenohe. Die Turnierleiterin Gabriele Appl rief die Frauen auf, weiterhin gerne Schafkopf zu spielen, denn „das Schafkopfspiel ist Teil der bayerischen Seele!”