Die ökumenische Gemeinschaft hat in den beiden christlichen Kirchengemeinschaften seit Jahren einen sehr hohen Stellenwert. Es ist den beiden Vorsitzenden Christa Riedel vom evangelischen Frauenbund und Christina Schaller vom katholischen Frauenbund sehr zu danken, dass sie ihr Jahresprogramm auf Vorträge des täglichen Lebens abzustellen und damit einen hohen Zuspruch erfahren. Auch die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Wilfried Römischer und Pfarrer Max Früchtl sehen es sehr gerne, wenn sich die Frauengemeinschaften in regelmäßigen Abständen treffen. Für sie bedeutet dies auch Ökumene pur.
Die Idee, sich im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks wieder zu treffen, verbuchte am vergangenen Samstag im evangelischen Gemeindehaus einen vollen Erfolg. Das Ambiente war geschmackvoll auf den Herbst abgestellt und überaus einladend. Fleißige Mitglieder beider Frauenbünde hatten beste Vorbereitungen getroffen. Kulinarische Genüsse gab es beim weit ausgebreiteten Frühstück.
Der Zugriff blieb nicht aus. Doch vorher gab es ein herzliches Willkommen durch Vorsitzende Christa Riedel, die sich mit Christina Schaller und Referentin Johanna Lakomski mit einem Morgengebet vorstellte.
Die leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Sankt Felix in Neustadt/Waldnaab hatte überaus aufmerksame Zuhörer mit ihrer Vorstellung der Aufgaben und Arbeiten im Hospizdienst, die sie unter das Thema: „Wer hilft wann„ stellte. Wenn ich unheilbar erkrankt bin oder ein Angehöriger eines Sterbenden/Menschen bin, zu Hause oder in einer Einrichtung lebe und menschliche Zuwendung und eine aufmerksame Begleitung brauche, dann ist der ambulante Hospizdienst für mich da. Das gleiche gilt, wenn ich erkrankt bin und meine Pflege in meinem Zuhause nicht mehr adäpuat sichergestellt werden kann, oder wenn ich trotz einer unheilbaren und fortschreitenden Erkrankung bis zuletzt zu Hause leben möchte, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung hilft mir. Der palliativmedizinische Dienst hilft mir auch, wenn ich in der Klinik aufgrund einer unheilbaren Erkrankung einer krankheitsorientierten Behandlung unterziehe und ich eine Unterstützung und Beratung wünsche. Die Referentin hatte es verstanden, die Zuhörer mit lebenswichtigen Mitteilungen zu informieren. Ihr Referat gipfelte in der Aussage, den Mitmenschen in seiner schweren Lebensphase jederzeit zu begleiten und zu unterstützen. Der Dank durch die beiden Vorsitzenden mit einem Präsent an Johanna Lakomskiblieb nicht aus.