Im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche 2026 veranstaltete Grötsch Monika (Lebenplus Waldsassen) im Oktober in Kooperation mit digiDEM Bayern einen Demenz-Screening-Tag. Grötsch freute sich, dass das Angebot so gut angenommen wurde.
Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Gedächtnisleistung mithilfe wissenschaftlich fundierter Kurztests überprüfen zu lassen.
Zwei qualifizierten Testerinnen führten die Untersuchungen durch und erläuterten den Teilnehmenden die Ergebnisse. Ein Screening kann erste Hinweise liefern, ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose. Daher wurde vereinzelt empfohlen, die Gedächtnisleistung durch eine weiterführende hausärztliche und neurologische Untersuchung genauer abklären zu lassen.
Demenzerkrankungen werden nach wie vor häufig nicht oder erst spät erkannt. Dabei kann eine frühzeitige Abklärung entscheidend sein. Je früher eine Demenz erkannt wird, desto früher lernen die Betroffenen und ihre An- und Zugehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen. Mit Isolde Guba (zertifizierte Wohnberaterin im Landratsamt Tirschenreuth) und Ute Böhm (Referentin der Deutschen Alzheimergesellschaft) waren zwei qualifizierte Ansprechpartnerinnen vor Ort.
Der Demenz-Screening-Tag zeigte, wie wichtig niedrigschwellige Angebote zur Gesundheitsvorsorge und Information sind.
Ziel bleibt es, für das Thema Demenz zu sensibilisieren und Berührungsängste abzubauen.
Aufgrund der hohen Nachfrage ist ein weiterer Demenz-Screening-Tag Anfang 2027 geplant.
Das Projekt LEBENplus wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.