Die Mitglieder der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Mendorferbuch haben in den vergangenen Tagen viel Zeit investiert, um den Erntedankaltar in der St. Konrad Kirche aufzubauen. Den Erntedankgottesdienst feierten die Mendorferbucher Pfarrgemeinde zusammen mit Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler.
Er erinnerte, dass im Christentum das Erntedankfest schon von jeher eine traditionelle Feier ist, die nach der Ernte im Herbst am ersten Sonntag im Oktober stattfindet. Dieses Fest zelebrieren die Gläubigen, um Gott für die durch die Ernte erhaltenen Gaben zu danken.
Das in unseren Breiten bekannte Erntedankfest geht vermutlich auf das frühchristliche Brauchtum zurück und wird seit dem 3. Jahrhundert n. Christus zelebriert. Am Erntedankfest ist es bei den Gottesdiensten Brauch, die Altäre mit Früchten, Gemüse, Brot und Getreide zu schmücken, um die Fülle der Ernte darzustellen. Das Erntedankfest symbolisiert Dankbarkeit für die Natur und erinnert an die Bedeutung von Nahrung und Landwirtschaft für das menschliche Leben. Es ist auch eine Gelegenheit, Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die weniger haben, und sich über Nachhaltigkeit und den respektvollen Umgang mit Ressourcen Gedanken zu machen, erinnerte dazu Gartenbauvorsitzender Johann Seitz. Er dankte den vielen Helferinnen und Helfern, die sich am Aufbau des Erntedankaltares beteiligt haben.