Die Bienen ließen sich von der Sommerhitze nicht bremsen: Der Bienenzuchtverein Edelsfeld kann auf eine rekordverdächtige Sommertracht zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung am 23. Oktober standen neben der erfreulichen Bilanz auch die Bienengesundheit und die Zukunft des Bienenlehrpfades im Mittelpunkt. Trotz der außergewöhnlichen Hitzewelle entwickelten sich die Bienenvölker gut. Auch bei der vereinseigenen Königinnenzucht gibt es Fortschritte: Neun Imkerinnen und Imker erhielten Zuchtmaterial, um selbst Jungköniginnen aufzuziehen. Insgesamt zählt der Verein rund 350 Mitglieder, davon etwa 150 aktive Imkerinnen und Imker. Eine Herausforderung bleibt die Faulbrutproblematik im Bereich Urspring bei Hirschau. Der Verein setzt deshalb weiterhin auf Information und Schulungen. Insgesamt acht Fortbildungen wurden im vergangenen Jahr angeboten. Eine Lücke hinterließ der überraschende Tod von Hans Siegert, der sich um den Bienenlehrpfad und die vereinseigenen Bienenvölker gekümmert hatte. Andreas Schlotmann übernimmt künftig die Betreuung des Lehrpfades. Für die Pflege der Bienenvölker im Bienenhaus werden jedoch noch helfende Hände gesucht. Finanziell steht der Verein auf solidem Fundament: Die Einnahmen lagen leicht über den Ausgaben. Auch 2027 sind wieder Sammelbestellungen für Varroa Behandlungsmittel, Honiggläser und Wabenrähmchen geplant. Das Schulungsprogramm soll unter anderem die Bienengesundheit, die asiatische Hornisse und die rechtlichen Grundlagen der Honigvermarktung behandeln. Die Versammlung zeigte: Eine erfolgreiche Imkerei lebt nicht nur von guten Honigerträgen, sondern vor allem vom Engagement ihrer Mitglieder.