Vorstand Gerhard Meier begann die Jahresversammlung mit einem Dank an Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen 18 Jahren. Die Jagdgenossenschaft Steinling hat derzeit 69 Mitglieder und ist auf ca. 462 ha zu bejagen. Laut einem Schreiben der Jagdbehörde sollte bereits jetzt ein Beschluss zum neuen Jagdgesetz gefasst werden, was derzeit aber noch nicht möglich ist. Diskussionen über den Abschussplan und dem speziellen Thema Wolf lassen dies noch nicht zu. Der Dank an die Jäger beinhaltete auch den ganz guten Drohneneinsatz um keine Kitze zu verletzen. Das Thema Wegeverein für Jagdgebietswege (landwirtschaftliche Nutzungswege) konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Dies ist ein Thema für die Zukunft. Die Auszahlung der Jagdpacht 2027 erfolgt am 18. März 2027 in Höhe von 3 Euro vor der Jahresversammlung.
Jagdpächter Hermann Wopperer informierte, dass der Abschussplan erfüllt wurde. Die Jägerschaft war zufrieden und die Jagd 2025 war überschaubar. Als Besonderheit war ein Fischotter, überfahren auf der B 85, zu erwähnen. Die Zusammenarbeit mit den Landwirten war ebenso gut auch wenn die Mais-Saat anspruchsvoll ist, da die Felder fast jede Nacht von mehreren Rotten Schwarzwild besucht wurden. Erfreut wurde registriert, dass der Wolf (bereits gesichtet) und der Goldschakal im neuen Jagdrecht aufgenommen wurde. Die Jagdzeiten wurden vorverlegt.
Die Kasse passte wiederum, was zur einstimmigen Entlastung führte. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Jagdpächtern und Jagdgenossen kam mit einer gestifteten Brotzeit der Jagdpächter zum Ausdruck.