Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für die 38 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Friedersreuth: Neun Einsätze – vier mehr als 2024 – erwähnte Kommandant Wolfgang Ackermann bei der Hauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus, wobei ein weites Szenarien-Spektrum vom Feueralarm bis zur Absicherung des Pressather Faschingszugs zu bestehen war.
15 Mitglieder, so Ackermann weiter, hätten die Leistungsprüfung bestanden, die Ausrüstung sei um neue Anzüge und eine neue Pumpe ergänzt worden, außerdem habe man die Aktiven in die Bedienung der modernen Einsatz-Tablets eingewiesen. Auch abseits des Einsatzbetriebs sei man nicht müßig geblieben, fügte Vorsitzender Siegfried Steiner hinzu, wobei er unter anderem an die vier Arbeitseinsätze und drei Weißwurstfrühschoppen erinnerte. Keine Verwerfungen habe die Neubesetzung mehrerer Ämter mit sich gebracht, alle neuen Amtsträger hätten sich „gut in ihre Posten eingelebt”.
Vier Jubilaren galt Siegfried Steiners und Wolfgang Ackermanns Dank für ihre Treue zum Feuerwehrverein. Ihm gehören Hans Wittmann seit 60, Albert Reis seit 50 sowie Christoph Fütterer und Markus Stich seit 25 Jahren an. Der langjährige Kommandant Albert Reis wurde obendrein zum Ehrenmitglied ernannt. Als eine „tragende Säule der Gesellschaft” im Leben der Stadt würdigte Bürgermeister Bernhard Stangl die sieben Pressather Feuerwehren und hob den guten Ausbildungsstand der Friedersreuther Wehr hervor, der er außerdem für die Organisation eines würdigen Volkstrauertagsgedenkens dankte. Für die nähere Zukunft kündigte Stangl die Sanierung des Löschteichs und die Anschaffung neuer Helme an. Auch Stadtpfarrer Edmund Prechtl lobte die von der Feuerwehr geleistete „Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit” und ihre Unterstützung bei kirchlichen Veranstaltungen. Die Verbundenheit der Mitglieder mit „ihrer” Wehr zeigte nicht zuletzt der gute Versammlungsbesuch: 46 der 59 Mitglieder hatten sich eingefunden.