Abschied von Pfarrvikar Dr. John Palathinkal

von Anja Thalhauser

Die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph sagt Pfarrvikar Dr. John Palathinkal (hinten, linker Priester) „Vergelt's Gott”. (Bild: Anja Thalhauser)
Die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph sagt Pfarrvikar Dr. John Palathinkal (hinten, linker Priester) „Vergelt's Gott”. (Bild: Anja Thalhauser)
Die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph sagt Pfarrvikar Dr. John Palathinkal (hinten, linker Priester) „Vergelt's Gott”. (Bild: Anja Thalhauser)

Der Abschied ist Pfarrvikar Dr. John Palathinkal sichtlich schwergefallen. „Heute ist für mich ein Tag mit gemischten Gefühlen“, sagte er im Gottesdienst, musikalisch gestaltet von Jennifer Bock, am Sonntag in der Pfarrkirche. „Einerseits freue ich mich auf meine neue Aufgabe, andererseits fällt es mir schwer, diese lebendige und herzliche Pfarrgemeinde zu verlassen.“

Seine Aussage hatte viele Gründe, darunter die Zusammenarbeit mit Pfarrer John Subash Vincent und den in der Pfarrei Verantwortlichen oder die vielen Begegnungen. „Ich durfte viele liebe Menschen kennenlernen“, blickte er dankbar zurück. Seine Bitte: „Bleiben Sie Ihrer Kirche treu. Halten Sie zusammen, unterstützen Sie einander und bewahren Sie Ihren Glauben.“

Pfarrer John Subash Vincent beschrieb seinen Mitbruder als offen, freundlich und aufgeschlossen. „Für dich war keine Aufgabe zu groß und keine Mühe zu klein“, hob er das Miteinander hervor. „Du warst da, wenn Menschen dich gebraucht haben. Du hast ihnen zugehört, Mut gemacht und Gottes Nähe spüren lassen.“

Zusammenfassend sagte er „Vergelt’s Gott“ für die Feststellung: „Wir haben gemerkt, dass dir unsere Pfarrgemeinde ans Herz gewachsen ist. Und auch du bist vielen Menschen ans Herz gewachsen.“

Für Josef Meckl war es ebenfalls nicht leicht, die richtigen Worte zu finden. Der Kirchenpfleger sprach von eindrucksvollen Predigten und sagte: „Durch Ihre Freundlichkeit und Ihr offenes Wesen werden Sie uns immer in guter Erinnerung bleiben.“ Zum Dank übergab er mit Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Lang einen Blumenstrauß. Mit jeweils einer Rose verabschiedeten sich die Ministranten.

„Auf ihn war Verlass – unkompliziert, hilfsbereit und mit einem offenen Ohr für die Menschen“, sagte Bürgermeister Wolfgang Bock und sprach von einem Menschen, „der mit beiden Beinen fest im Leben steht und seinen Glauben glaubwürdig und menschlich vermittelt“. Bocks Fazit: „Sie haben unsere Pfarrgemeinde bereichert.“

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