Manchmal braucht es nur eine gute Idee – und Menschen, die an sie glauben. Mit 1.500 € aus dem Förderpreis von Round Table 235 wurde aus dem Gedanken von Simone Kreppner Wirklichkeit. Die Nachricht der Jury ließ keinen Zweifel: „Ihr Engagement und die Idee einer Streuobstwiese kam bei uns sehr gut an und hat von unserer internen Förderpreis-Jury die meisten Stimmen bekommen! Wir möchten Sie daher mit der angefragten Summe über 1.500 € für das Projekt unterstützen.” Hinter dem Projekt steckt ein schönes Bild: Für erfüllte Wünsche werden Bäume gepflanzt – als lebendige Erinnerung, die Jahr für Jahr neue Früchte trägt. In Joachim Regn von der Einrichtung Regens Wagner fand Simone Kreppner einen kompetenten und begeisterten Partner, und auch der passende Ort war schnell gefunden: eine Wiese direkt an einer Kapelle, offen für alle und schlicht ein wunderschöner Platz. Zehn Obstbäume sollten hier Wurzeln schlagen – fünf Apfel- und fünf Birnbäume. Regens Wagner übernimmt die Pflege und darf die Ernte selbst verarbeiten und im eigenen Hofladen verkaufen. So trägt die Idee gleich doppelt Früchte. Am 30. Oktober 2026 war es endlich so weit. Ein Kleinbagger hatte die Pflanzlöcher bereits ausgehoben, Regens Wagner ein liebevolles Büfett vorbereitet – und mittendrin stand der Wünschewagen, der von vielen Gästen neugierig bestaunt wurde. Und die Gäste kamen zahlreich, um selbst mit anzupacken: der 1. und 2. Geschäftsführer von Regens Wagner, drei Vertreter von Round Table 235, die Bürgermeisterin von Auerbach i. d. OPf., Vertreter des ASB-Vorstands Jura, Vertreter von „Die jungen Christen”, die Wunscherfüllerinnen Oberpfalz, eine Vertreterin der ASB-Landesgeschäftsstelle Herzogenaurach, die Presse – und natürlich die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung. Mit Spaten, Freude und viel Elan ging es ans Werk – und im Handumdrehen standen alle zehn Bäume an ihrem neuen Platz. Bei Brötchen und Getränken vom Büfett klang der Tag in fröhlicher Runde aus, mit guten Gesprächen und regem Austausch. Am Ende waren sich alle einig: Hier ist etwas entstanden, das bleibt. Jeder ging mit einem richtig guten Gefühl nach Hause – und mit der Vorfreude auf die erste Ernte.