Wie fühlt man sich eigentlich mit einer dauerhaften chronischen Erkrankung oder Beeinträchtigung und was bedeutet Inklusion?
Zum Ende des Schuljahres 2025/2026 gehen die Viertklässler der Grundschule Freudenberg zusammen mit ihrer Schulleiterin Heidrun Leitz und ihren Lehrkräften vielen Fragen zum Thema Inklusion nach.
Mit dabei sind der 1. Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg Reiner Wiedenbauer und die Inklusionsbeauftragten Stefanie Gebert und Karin Fruth mit dem Inklusionskoffer des Inklusionsbündnisses Amberg-Sulzbach.
Ob mit eingebundenen Armen, steifen Gelenken oder mit Blindenstock und Augenbinde, alle Beteiligten gehen an ihre Grenzen.
Aufgebaut sind verschiedene Stationen, die mehrere Beeinträchtigungen simulieren.
Das absolute Highlight für die Schülerinnen und Schüler ist es blind Fußball zu spielen.
Keiner in der Mannschaft sieht etwas, die Augen sind durch Augenbinden verschlossen und alle hören nur die Glocke im Ball.
Das Besondere daran ist, das Gehör wird dabei viel intensiver benötigt und man muss aufeinander Rücksicht nehmen.
In diesem Schuljahr haben sich auch die Lehrkräfte sehr intensiv mit dem Inklusionskoffer beschäftigt und alle Stationen selbst ausprobiert.
Als Fazit fassen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften zusammen:
„Die Gesundheit ist das höchste Gut, wir können die Gegenstände einfach wieder ablegen, aber es ist schon eine große Herausforderung, wenn man dauerhaft beeinträchtigt ist.“
Zum Schluss ruft auch die Schulleiterin Heidrun Leitz die Schülerinnen und Schüler zur Rücksichtnahme und Weitsicht auf, denn alle Kinder der vierten Klassen sind ab nächstem Schuljahr in einem anderen Schulhaus.
„Bitte nehmt Eure Erfahrungen auch mit an die neue Schule und tragt das Thema Inklusion weiter.“