Sind Wandervereine und Großwandertage Auslaufmodelle? Daran will Karlheinz Lehner nicht glauben, auch wenn die Zahl der oberpfälzischen Wandervereine in den letzten Jahren geschrumpft ist und von denen, die verblieben sind, längst nicht mehr alle noch in Zusammenarbeit mit dem „Internationalen Volkssportverband” einen „IVV-Wandertag” organisieren.
In seiner Rückschau zur Hauptversammlung der „Wanderfreunde Grafenwöhr” betonte der Vorsitzende, dass sein Verein sich nach wie vor regelmäßig an auswärtigen Wandertagen beteilige. 20 IVV-Veranstaltungen, 15 geführte Wanderungen und eine Familienwanderung in Tirschenreuth seien es im zurückliegenden „Wanderjahr” gewesen, ergänzte Wanderwart Alfons Dobmann und lobte die rege Beteiligung der Grafenwöhrer. Trotz dieser mit Spesen verbundenen zahlreichen „Abstecher” konnte Schatzmeister Karl Pfister von einem finanziellen Plus dank des eigenen Wandertags berichten. Karlheinz Lehner verwies auf die beiden beliebten vereinseigenen permanenten Wanderwege, die von den Wanderwarten Alfons Dobmann und Josef Walter betreut würden und für die gegen drei Euro Entgelt Startkarten zum Sammeln von IVV-Wertungsstempeln erworben werden könnten.
Bei den Neuwahlen wurde der Schriftführerposten neu besetzt: Für Barbara Dobmann, die nicht wieder antrat, jedoch als Kassenprüferin neben Gerhard Klarner dem Leitungskreis erhalten bleibt, rückte Beate Pichlmeier nach, Stellvertreterin bleibt Steffi Taylor-Forst. Bestätigt wurden unter anderem die Vorsitzenden Karlheinz Lehner und Peter Schönberger, die Schatzmeister Karl Pfister und Karl Schultes sowie die Wanderwarte Alfons Dobmann und Josef Walter. Zum Schluss zeichnete Karlheinz Lehner elf Mitglieder für mindestens 25 Jahre Treue aus, darunter Wolfgang Hirn für 45, Alfred Schwindl und Gerhard Trummer für je 40 und Andreas Pressler für 35 Jahre. Die Verbundenheit zwischen Stadt und „Wanderfreunden” bekräftigte dritter Bürgermeister Thomas Schopf.