Früh am Sonntag haben sich zahlreiche Gläubige zur Fußwallfahrt auf den Fahrenberg aufgemacht. Noch bevor die Sonne richtig aufgegangen war, läuteten am Sonntagmorgen in Schirmitz die Glocken. Um sieben Uhr versammelten sich die ersten Wallfahrer an der Pfarrkirche Maria Königin. Nach dem Segen von Pfarrer Thomas Stohldreier setzte sich die Fußwallfahrt zum Fahrenberg in Bewegung. In Bechtsrieth schlossen sich weitere Gläubige der Gruppe an. Martin Kreis führte an der Spitze den Pilgerzug. Irmgard Knöbel, Kathrin Knorr und Karl Koller übernahmen die Gebete und stimmten Lieder an. Unterwegs beteten die Wallfahrer immer wieder den Rosenkranz und hörten Meditationstexte. Dadurch bekam die mehrstündige Wanderung eine besinnliche Atmosphäre. Am Dorfplatz in Obertresenfeld legte die Gruppe eine Rast ein und stärkte sich für den weiteren Weg. Auch beim Tragen des Kreuzes wechselten sich die Teilnehmer ab. Philipp und Jonas Hofmann teilten sich diese Aufgabe. Beim steileren Anstieg zum Fahrenberg übernahmen Gunda und Georg Hartinger das Gebet des Kreuzwegs. Alfred Wulfänger kümmerte sich währenddessen um die praktische Unterstützung. Er begleitete die Wallfahrer mit dem Auto, führte Getränke mit und stand bei Bedarf mit kleinen Hilfen bereit. Gegen Mittag erreichten die Fußwallfahrer die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg. Dort trafen sie auf die Teilnehmer, die mit dem Auto angereist waren. Gemeinsam feierten sie eine festliche Messe, die der Kirchenchor musikalisch gestaltete. Pfarrer Thomas Stohldreier dankte allen Teilnehmern für ihren Einsatz und ihr gemeinsames Beten. „Es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich auf den Weg gemacht haben und den Glauben gemeinsam gelebt haben”, sagte der Pfarrer. Besonders die große Schar der Ministranten fiel dabei auf. Bei strahlendem Sonnenschein ließen viele Wallfahrer den Tag anschließend beim Bergwirt ausklingen. Nach den gemeinsam zurückgelegten Kilometern kehrten sie erfüllt und zufrieden nach Schirmitz zurück.