Referenten aus ganz Bayern informierten die Schüler der 12. Jahrgangsstufe der FOS/BOS Weiden über verschiedene Studiengänge, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven. (Bild: Silke Winkler)

Von der Schulbank in die Zukunft: Hochschultag an der FOS/BOS

Studium, Ausbildung oder doch ein freiwilliges soziales Jahr? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigen sich viele Schüler oftmals erst nach dem Abitur. Anders an der FOS/BOS Weiden: Dort werden die angehenden Abiturienten bereits frühzeitig auf die Zeit nach dem Schulabschluss vorbereitet. Der Hochschultag hat sich dabei zu einer festen Größe entwickelt. Auch in diesem Jahr bot er den Zwölftklässlern vielfältige Einblicke in ihre Möglichkeiten nach dem Abitur. Drei Stunden lang hatten die Schüler Gelegenheit, sich über Studiengänge, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven aus erster Hand zu informieren. Professoren und Dozenten aus Nürnberg, Regensburg, Amberg, Hof, Selb und Weiden stellten in 28 verschiedenen Vorträgen unterschiedliche Studien- und Berufswege vor. Das Angebot war ausgesprochen vielfältig und reichte von Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie über Maschinenbau und Medientechnik bis hin zu Design und den verschiedenen Lehramtsstudiengängen an bayerischen Schulen. Auch wer nach dem Abitur nicht direkt studieren möchte, bekam wertvolle Anregungen. Die Agentur für Arbeit und die Polizei ergänzten das umfangreiche Informationsangebot um weitere berufliche Perspektiven. Der von Beratungslehrerin Stefanie Barnutz organisierte Hochschultag kam bei den Schülern richtig gut an. „Die Vorträge waren sehr hilfreich und super interessant“, waren sich die angehenden Abiturienten einig. Zum Abschluss der dreistündigen Veranstaltung dankte Schulleiterin Gabriele Dill den Referenten für ihre Zeit und die wertvollen Informationen, die sie den Schülern für ihre weitere Berufs- und Studienplanung mit auf den Weg gaben.
54 Gestalter der FOS/BOS Weiden erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Biennale in Venedig. (Bild: Silke Winkler)

Zwischen Kunst und Lagune: FOS-Gestalter erleben die Biennale

Welch ein Erlebnis: 54 Gestalter der FOS/BOS Weiden besuchten Venedig und erlebten dort die größte Weltschau der Gegenwartskunst. Denn der dreitägige Aufenthalt in der Lagunenstadt stand ganz im Zeichen der Biennale di Venezia, die in diesem Jahr als eine der umstrittensten Ausgaben in der Geschichte des Festivals gilt. Die Weidener Fachoberschüler waren bestens vorbereitet. Bereits im Vorfeld hatten sie sich mit den Inhalten der verschiedenen Länderbeiträge, den politischen Eklats und den bewegenden Momenten der 61. Kunst-Biennale auseinandergesetzt. Am ersten Tag der Exkursion ging es mit der Besichtigung der 29 Länderpavillons in den Giardini los. Auch am folgenden Tag drehte sich alles um die Biennale. Diesmal erkundeten die jungen Damen und Herren die Ausstellung mit Werken von rund 100 internationalen Künstlern auf dem ehemaligen Werftgelände des Arsenale. Erstklassige Meisterwerke der Klassischen Moderne erwarteten die Gruppe beim Besuch der Peggy Guggenheim Collection. Einen besonderen Eindruck hinterließen zudem die monumentalen Gemälde und Collagen von Lorna Simpson in der Punta della Dogana. Doch auch das gemeinsame Miteinander kam nicht zu kurz. So ließen die Gestalter die kulturreichen Tage am Strand des Campingplatzes ausklingen. Den krönenden Abschluss der Fahrt bildete eine gemeinsame Pizzaparty: Dank einer großzügigen Spende des Elternbeirats konnten alle Teilnehmer bei Sonnenuntergang am Strand eine Pizza genießen.
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