Nicht im September, sondern mitten im Oktober feiert das Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ das schon zur Tradition gewordene Oktoberfest. Gerne schließen sich die Heimbewohner, Personal und Gäste in diese fröhlichen Stunden mit Musik, Tanz, Anzapfen, sowie Kaffee und Kuchen und einen Abendimbiss ein.
In keinem Jahr lässt sich das Seniorenheim die Festlaune im Oktober nehmen. Das wissen Heimleiter Carsten Fischer und Pflegedienstleiter Reiner Bauer. Sie handeln deshalb danach. Alleinunterhalter Heinrich Walter ist schon zum Stammgast geworden. Er bietet angenehme Unterhaltungsmusik zum Mitsingen, Schunkeln und Fröhlichsein. Eine Stimmung, die bis gegen Abend dauerte. Am Abend gab es noch warmen Leberkäs..
Man muss dabei gewesen sein, erst dann kann man bestätigen, dass an diesem Tag die Herzen der Bewohner höherschlagen. Allein die Vorfreude auf das Oktoberfest kennt keine Grenzen. Das Beisammensein ist eine Stärkung der Gemeinschaft, die den grauen Alltag wesentlich erleichtert. Die Verantwortlichen legen jedenfalls größten Wert auf solche Veranstaltungen im Heim. Sie kommen immer prächtig an.
In den Kreis der Gäste schließen sich gerne Pfarrer Max Früchtl, er ging von Tisch zu Tisch, Bürgermeister Robert Lindner und Bürgermeister a. D. Fred Lehner ein. Auch die Angehörigen der Bewohner gesellen sich zu diesem fröhlichen Beisammensein und machen mit.
Volkslieder und Oldies dürfen in diesen Stunden nicht fehlen. Ab und zu gibt es ein Tänzchen auf den freien Gängen. Zu den Höhepunkten gehört nach dem Kaffeeklatsch das Anzapfen eines Fass Bier. Wieder hatte Bürgermeister Robert Lindner eine glückliche Hand, denn nur ein Hammerschlag reichte um freudig „O‘ zapft is“ auszurufen.
Gemütlich wurde es, als die große Gemeinschaft mit Alleinunterhalter Heinrich Walter das „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, anstimmte. Doch auch Lieder wie „Mia san vom Wold daham“ oder „Tief drinn im Böhmerwald“ durften nicht fehlen.