Eine Panzerhaubitze aus nächster Nähe, Einblicke in den Simulationstrainer und eine Kasernenrundfahrt: Für rund 40 Pirkerinnen und Pirker gab es beim ersten Patenschaftstag einiges zu entdecken. Auf Einladung der 4. Batterie des Panzerartilleriebataillons 375 war die Delegation zu Gast in der Weidener Kaserne und konnte den Bundeswehr-Alltag einmal aus unmittelbarer Nähe kennenlernen. Was bei offiziellen Terminen oft im Hintergrund bleibt, wurde an diesem Tag greifbar. Die Soldatinnen und Soldaten der Patenbatterie zeigten ihren Gästen ihren Arbeitsplatz, erklärten Technik und Abläufe und standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Seit zwei Jahren verbindet die Gemeinde Pirk eine Patenschaft mit der 4. Batterie. Dass diese Verbindung inzwischen auch in der Kaserne sichtbar ist, dafür sorgte die SRK Pirk. Auf Initiative des zweiten Vorsitzenden Florian Rackl entstand dort ein Gegenstück zum Gedenkstein in Pirk. Für sein Engagement erhielt Rackl von Spieß Oberstabsfeldwebel Michael Zisler besonderen Dank und einen Coin.
Auch die Gemeinde Pirk hinterließ ein sichtbares Zeichen: Bürgermeister Michael Meiler übergab im Namen der Gemeinde ein Pirker Ortsschild an Batteriechef Major Lars Pawlick. Damit ist nun auch in der Kaserne sichtbar, welche Gemeinde hinter der Patenschaft steht. Bei einem gemütlichen Beisammensein klang der abwechslungsreiche Tag aus. Für die Pirker Delegation war der Besuch eine gute Gelegenheit, die Patenbatterie und ihre Aufgaben näher kennenzulernen und die persönlichen Kontakte weiter zu vertiefen. Die Patenschaft lebt damit nicht nur von offiziellen Terminen, sondern vor allem vom gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Erleben.