Beim „Ehrenamt-Dank-Abend” der Pfarrei Michldorf überreichte Pfarrer Jo Jovilla Kurian (1.v.r.) an Helmut Ermer (2.v.l.) eine Auszeichnung der Diözese, der langjährige Chorleiter Fabian Holzgartner (3.v.r.) wurde verabschiedet. Für die Pfarrei überreichten Pfarrgemeinderatssprecher Georg Hammer (1.v.l.) und Kirchenpfleger Alfons Stangl (2.v.r.) Präsente. (Bild: Albert Gruber)

Pfarrei Michldorf dankt den zahlreichen Ehrenamtlichen Helmut Ermer erhält Auszeichnung der Diözese – Chorleiter Fabian Holzgartener verabschiedet

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und einem anschließenden Treffen im Feuerwehrhaus in Irchenrieth würdigte die Pfarrei Michldorf im Rahmen eines „Ehrenamt-Dank-Abends” die zahlreichen Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich darum kümmern, dass die Pfarrei lebendig bleibt. In seiner Predigt stellte Pfarrer Jo Jovilla Kurian fest, dass es nicht mehr selbstverständlich sei, dass jemand Verantwortung übernehme und sich für andere und für die Gemeinschaft einsetze. Deshalb galt ein „Vergelt's Gott!” den vielen Menschen, die sich mit ihrem Glauben, mit ihrer Zeit und mit ihren Fähigkeiten in die Pfarrei mit einbringen. „Unser Pfarrleben wäre ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen nicht möglich!” Gerade im derzeitigen Strukturwandel (Pfarreiengemeinschaften!) sei der Einsatz von Ehrenamtlichen wichtiger denn je. „Eine Pfarrei lebt nicht von ihren Strukturen, eine Pfarrei lebt von den Menschen!”, betonte Pater Jo und richtete die Bitte an die Pfarrangehörigen: „Bringen sie sich weiter ein!” Über drei Jahrzehnte setzt sich Helmut Ermer von 1995 an als Kirchenrat von Irchenrieth und seit 2001 als deren Vorsitzender stets dort ein, wo seine Hilfe gebraucht wurde. Besonders bei der Renovierung der St. Barbara-Kirche von 2018 bis 2025 war sein Einsatz von unschätzbarem Wert. Ihm und seiner Frau Rosmarie galt Dank und als Auszeichnung gab es von der Diözese die „Bischof Johann Michael Sailer Medaille” sowie ein Präsent der Pfarrei. Nach vielen Jahren gab Chorleiter Fabian Holzgartner aus beruflichen Gründen den für die Pfarrei wertvollen Dienst auf. Er wurde mit einem Präsent verabschiedet. Rund 60 Ehrenamtliche nahmen am anschließenden Treffen mit gemeinsamen Essen und guten Gesprächen teil.
 Die neu und wiedergewählte Vorstandschaft der Michldorfer FFW mit Harald Dirnberger der sein Amt an Günter Ott (sitzend von links) weitergab mit Pater Jo Jovilla und Bürgermeister Anton Kappl (von links) und KBM Christian Demleitner (Dritter von rechts). (Bild: Sieglinde Schärtl)

Harald Dirnberger gibt den Vorsitz an Günter Ott weiter

Vorsitzender Harald Dirnberger übergab sein Amt bei der Feuerwehr (FFW), die 90 Mitglieder hat, an Günter Ott weiter. Bei der Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des FFW-Hauses wurde die gesamte Vorstandschaft gewählt und die Berichte abgegeben. Im abgelaufen Jahr waren sie unter anderem wieder sehr aktiv beim Maibaumfest, Florianstag, Preisschafkopf, Kirwa, Ferienprogramm und dem Burgfest- 900 Jahre- in Leuchtenberg. Auch bei kirchlichen Festen wie Fronleichnamsfest und Verabschiedung von Pfarrer Alfons Forster und die Zusammenarbeit mit dem OWV bei örtlichen Festen und der Dorfweihnacht klappt bestens, so Harald Dirnberger. Er dankte allen für die Arbeitsdienste, egal welcher Art, „ihr ward immer da und so habt ihr mich in den vier Jahren meiner Amtszeit bestens unterstützt. Es zeigt, das wir ein Team sind, dass stets zusammenhält, so wie es schon immer ist“. Es war auch bei Festzügen stets ein wunderbares Bild, als schon die Kleinsten mit dabei waren, die sind unsere Zukunft, so sein Lob. Dirnberger dankte jeden für seinen geleisteten Dienst zum Wohle der Wehr. Der Wasserschaden im Untergeschoß des FFW-Hauses wurde in Eigenleistung behoben, aber es gibt noch Arbeiten und da bat er die Marktgemeinde Leuchtenberg um Unterstützung. In diesem Jahr wird wieder der Maibaum aufgestellt, zur Kirwa und zur Dorfweihnacht eingeladen. Hier dankte er Pfarrer Forster, dass sie den Pfarrhof, der sich dafür hervorragend anbietet, nutzen können. Kommandant Martin Reindl berichtete unter anderem von drei Brandeinsätze, davon der große Brand in Unternankau. Dieser Großeinsatz zeigte, das die Wehr gut ausgebildet ist und alle waren sie dabei, um zu helfen. Schriftführerin Tamara Punzmann verlas das Protokoll und ging detailliert nochmals auf das abgelaufene Jahr ein. Hauptkassier Martin Schmid berichtete von einem Plus in der Vereinskasse. Bürgermeister Anton Kappl dankte und stellte heraus, dass es wichtig ist, das es Leute wie hier gibt, die selbst anpacken und gäbe es keine FFW mehr, wäre das ein gesellschaftliches Problem. Er übergab ihnen noch eine Spende. Pater Jo Jovilla wünscht sich das mit ihm die Zusammenarbeit wie bei Pfarrer Forster weiterläuft. Die FFW lebt auch von der Kameradschaft und nicht nur von Einsätzen. Er wünschte, dass sie immer gesund von Einsätzen zurück kommen und von Gott behütet. Kreisbandmeister Christian Demleitner dankte den Aktiven und durch das miteinander Üben bleibt die Kameradschaft.


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Harald Dirnberger, Roland Biehler, Franz Kindl und Martin Reindl (von rechts) überreichten symbolisch den Scheck von 1000 Euro an Sieglinde Schärtl für Brustkrebspatienten (Bild: Josef Schärtl)

Erlös für Brustkrebspatienten

Der Erlös der Dorfweihnacht Michldorf war auch diesmal mehr als zufriedenstellend. Von 17 Uhr bis 21 Uhr waren die Stände, an denen Essen und Trinken angeboten wurde, belagert und alles ging reissend weg. Die Feuerwehr Michldorf mit Vorsitzenden Harald Dirnberger und der Oberpfälzer Waldverein Michldorf/Irchenrieth mit Vorsitzenden Franz Kindl hatten dies auch heuer wieder auf die Beine gestellt. Die Verantwortlichen/Organisatoren waren von dem sehr großen Besuch überrascht und vor allem dass die Besucher meist mehr bezahlten, als verlangt wurde, so Dirnberger. Der Reinerlös von 1000 Euro übergaben die beiden Vorsitzenden mit Kommandant Martin Reindl und Vizevorsitzenden des OWV Roland Biehler an die Reginalleiterin von mamamzone Oberpfalz Sieglinde Schärtl. Sie zeigte sich sehr erfreut über die großartige Spende und stellte die Brustkrebsorganisation „mamazone-Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e,V vor.“ Die Anlaufstelle in der Oberpfalz für die Krebskranken gibt es seit 2011. Sieglinde Schärtl aus Döllnitz ist hier aktiv und versucht so weit als möglich ehrenamtlich zu helfen. Sie war selber vor 17 Jahren Betroffene und das war für sie ausschlaggebend, sich dafür einzusetzen. 2009 beim DIPA-Kongress in Augsburg lernte sie die Gründerin Uschi Goldmann-Posch kennen und wurde darauf hin 2011 in den Vorstand gewählt und führte dieses Amt bis 2023 aus. Das zentrale Anliegen ist Frauen durch Wissen über ihre Krankheit und dieTherapiemöglichkeiten aus der Rolle des Opfers zu befreien und zur Regisseurin ihres Behandlungsverlaufs zu machen. Die Patientinnen sollten nicht „im Ghetto des alleine vor sich Hinleidens verharren“, sondern kompetente Entscheiderinnen ihrer medizinischen Versorgung werden.
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Einen Steinbruch hautnah erleben, dass konnten die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde Leuchtenberg. Veranstalter war die Feuerwehr Michldorf unter Führung vom Vorsitzenden Harald Dirnberger. Viele begeisterte Kinder nahmen die Einladung an und ließen sich vom Besitzerduo Stefan und Heidrun Rank die Arbeitsweisen bei der Herstellung von Rohstoffen einiges zeigen. Begeistert waren die Kinder von den riesigen Maschinen. Aber auch die vorhandene Flora und Fauna im Steinbruch wurde ausführlich erläutert. Eine gute Brotzeit rundete die Exkursion der Kinder im Steinbruch ab, und Dirnberger, der mit seinem Team aus der Vorstandschaft den Nachmittag gut organisierten, dankte für die Feuerwehr für die Durchführung. Bürgermeister Anton Kappl hatte zudem eine Überraschung parat: Er konnte in Vertretung für das bayerische Umweltministerium eine Urkunde an Stefan Rank überreichen, eine vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber ausgestellte Dankurkunde, für die bereits dritte Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Dieser Pakt ist eine freiwillige Leistung der Firma, mehr als es das Gesetz vorschreibt, im Betrieb auf Nachhaltigkeit und noch größere Umweltschutzmaßnahmen zu setzen. Diese freiwillige Teilnahme läuft über drei Jahre und die Firma Schotterwerke Michldorf ist bereits zum dritten Mal dabei. Diese Auszeichnung macht den Bürgermeister, natürlich die Familie Rank aber auch die Feuerwehr Michldorf sehr stolz, hat man doch als Anschauung für die Kinder zugleich ein gutes Beispiel für gelebten Umweltschutz geben können. Als Beispiel in diesem Pakt kann genannt werden, bereits während des Betriebes vereinzelte Bereiche des Steinbruchs z.B. durch Totholz der Natur schon wieder zurück geben kann oder über den gesetzlichen Anforderungen hinaus erbrachter Emissionsschutz oder eine nachhaltige Energieeinsparung. Diese und viele weitere Maßnahmen werden freiwillig erbracht, vom Ministerium kontrolliert, und mit dieser Urkunde auch gewürdigt.
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