Aufatmen bei der Siedlergemeinschaft (SG) Eslarn: Bei einer erneuten außerordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthof „Böhmerwald“ ist es gelungen, eine neue Vorstandschaft zu bilden und damit den Fortbestand des Vereins zu sichern. Nachdem zuletzt sogar eine Auflösung im Raum gestanden hatte, waren im Vorfeld zahlreiche Gespräche und viel Überzeugungsarbeit nötig, um Mitglieder für ein Ehrenamt zu gewinnen.
Vorsitzender Robert Hantzsch begrüßte neben den Mitgliedern besonders Bürgermeister Thomas Kleber sowie den stellvertretenden Bezirks- und Kreisvorsitzenden Helmut Grünbauer. Beide betonten die Bedeutung des Vereins für das örtliche Gemeinschaftsleben. Bürgermeister Kleber bezeichnete den Erhalt der Siedlergemeinschaft als Herzensangelegenheit. Neben der Vereinsstruktur sei auch die Möglichkeit zur Ausleihe der vorhandenen Geräte wichtig. Gemeinsam mit Hantzsch und dem früheren stellvertretenden Vorsitzenden Josef Maier hatte er deshalb im Vorfeld bei Hausbesuchen persönliche Gespräche mit Mitgliedern geführt.
Bei den anschließenden Neuwahlen, die Kleber leitete, waren 17 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Bemühungen zeigten Erfolg: Für alle Ämter fanden sich Kandidaten, die jeweils mit einer Enthaltung einstimmig gewählt wurden. Robert Hantzsch bleibt erster Vorsitzender und sein neuer Stellvertreter ist Andreas Fuchs. Josef Maier übernimmt künftig das Amt des Schriftführers, Peter Renger wurde als Kassier bestätigt und Gerhard Bösl übernimmt die Geräteverwaltung. Als Beisitzer fungieren Thomas Kleber (Pseudonym Bomber), Angelika Renger, Erwin Schmid und Leo Bock. Neue Kassenprüfer sind Franz Korn und Hans Bauer.
Im weiteren Verlauf wurden offene Fragen zur Unterhaltung des Siedlerheims, zu Strom- und Heizkosten sowie zum Nutzungsvertrag und zum beschädigten Anhänger angesprochen. Die neue Vorstandschaft will sich der Themen annehmen und für Transparenz sorgen.
Helmut Grünbauer informierte über Vorteile der Mitgliedschaft, darunter Einkaufsvergünstigungen bei verschiedenen Anbietern. Zudem bot er Unterstützung durch Schulungen und Informationsveranstaltungen an. Denkbar seien beispielsweise Vorträge zu Wärmepumpen, Pilzen oder zur Kriminalprävention. Die bisherige Siedlerzeitung soll ab dem kommenden Jahr nur noch alle zwei Monate erscheinen.
Mit der erfolgreichen Neuwahl ist die drohende Auflösung der Siedlergemeinschaft abgewendet. Die neue Vorstandschaft kann nun die Vereinsarbeit fortführen und wichtige Aufgaben mit frischem Engagement angehen.