Die Freizeitanlage in Neustadt verwandelte sich zum Abschluss des Kinderferienprogramms in ein quirliges Paradies für Groß und Klein. Eingeladen zu diesem besonderen Familienfest hatten die Anglerfreunde St. Benedikt, zusammen mit dem Kinderferienclub Neustadt und den Vertretern des Kreisfischereivereins. Gemeinsam setzten sie ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion.
Das gemeinsame Herzensprojekt ermöglichte Kindern mit und ohne Behinderung einen ereignisreichen und unbeschwerten Tag. Erfahrene Vertreter des Kreisfischereivereins Neustadt übernahmen professionell die Betreuung am Gewässer. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen standen sie den Kindern zur Seite, bauten Barrieren im Kopf und am Ufer ab und zeigten den Mädchen und Jungen, wie man die Angel hält. So konnte jedes Kind – völlig unabhängig von seinen körperlichen oder geistigen Voraussetzungen – die Faszination des Angelsports erleben.
15 bunt und komplett barrierefrei gestaltete Spielstationen brachten Kinderaugen zum Leuchten. Ob Schiffe bauen aus Rinde, Gewichte schätzen oder riesengroße Seifenblasen – die Kids waren begeistert.
Das vielfältige Angebot war perfekt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller abgestimmt. Es bot jede Menge Spaß und spielerische Herausforderungen, was die Freizeitanlage den ganzen Tag über mit fröhlichen Kinderaugen erfüllte. Am Stand der bayerischen Fischerjugend konnten die Teilnehmer Angelköder selbst gestalten oder sich ein Tattoo mit Fischmotiven auf den Arm kleben lassen. Zudem gab es viele Informationen über die Arbeit für und mit Junganglern.
Auch Bürgermeisterin Tanja Kippes zeigte sich tief beeindruckt von den durchweg positiven Rückmeldungen der kleinen und großen Teilnehmer über das gelungene kindgerechte und inklusive Konzept. Sie lobte das herausragende Engagement aller Beteiligten, die mit dieser Kooperation ein starkes Vorbild für gelebte Inklusion und ein echtes Highlight für die Kinder in Neustadt geschaffen haben.
Großer Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern, ohne deren tatkräftige Unterstützung dieses Fest so nicht stattgefunden hätte. Sie haben diesen Tag ohne Barrieren erst möglich gemacht.