Leiterin des Bruder-Gerhard-Hospizes in Schwandorf wird Johanniterschwester.
Ein besonderer Moment für Katharina Salbeck: Die Leiterin des Bruder-Gerhard-Hospizes in Schwandorf wurde im Mai beim jährlichen Schwesterntag in Niederweisel feierlich zur Johanniterschwester ernannt. Damit gehört sie einer Gemeinschaft von rund 700 Frauen aus Pflege- und Gesundheitsberufen an, die ihren Beruf bewusst auf ein christliches Fundament stellen.
Den Anstoß gaben die Johanniterritter. „Ich durfte 2024 die Johanniterritter kennenlernen und war sehr beeindruckt von der Struktur, vom Orden und vom Gemeinschaftsgefühl”, erzählt Salbeck. Sie machte sich daraufhin auf die Suche nach einem vergleichbaren Angebot für Frauen und stieß auf die Johanniter-Schwesternschaft. Ein Telefonat mit Ordensoberin Dorothee Lerch gab den Ausschlag. „Danach stand für mich fest: Ich möchte Johanniterschwester werden.” Nach einem Jahr Mitgliedschaft folgte im Mai die offizielle Ernennung.
Die evangelische Johanniter-Schwesternschaft ist ein Werk des Johanniterordens. Ihre Mitglieder arbeiten in Einrichtungen der Johanniter, aber auch bei kirchlichen, staatlichen und privaten Trägern. 18 Regionalschwestern sind in zehn Regionen Ansprechpartnerinnen vor Ort.