In der Bezirksoberliga mussten sich die Handballer des HV Oberviechtach in heimischer Halle der HG Eckental knapp mit 27:28 (12:13) geschlagen geben. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung gaben am Ende minimale Fehler den Ausschlag zugunsten der Gäste. Die HG Eckental erwischte den deutlich besseren Start in die Partie. Die Oberviechtacher Defensive fand zunächst keinen Zugriff, sodass die Hausherren früh mit einem 5:8-Rückstand konfrontiert wurden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Heimteam jedoch. Sowohl im Angriffsspiel als auch im Deckungsverbund agierte der HV nun spürbar konsequenter und erarbeitete sich Feldvorteile. Dass es dennoch mit einem 12:13-Rückstand in die Kabinen ging, lag an einigen Unkonzentriertheiten und Leichtsinnsfehlern der HV-Sieben kurz vor dem Pausenpfiff, welche die Gäste effektiv ausnutzten. Auch der Start in den zweiten Durchgang misslang den Gastgebern. Eckental nutzte die gegnerische Schwächephase konsequent und distanzierte den HV auf 17:21. Oberviechtach bewies in der Folge Moral und verkürzte den Abstand beim Stand von 24:25 wieder auf ein Tor. Ein Rückhalt war dabei HV-Torhüter Simon Gürtler, der eine starke Leistung zeigte, unter anderem zwei Siebenmeter parierte und selbst ein Tor per Wurf ins leere Gehäuse der Gäste erzielte. Der finale Umschwung gelang gegen die clever agierenden Gäste in der Schlussphase jedoch nicht mehr. HV-Trainer Roman Will zeigte sich mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft einverstanden, bemängelte jedoch das Fehlen der notwendigen Cleverness in den entscheidenden Spielphasen. Zudem machte sich das verletzungsbedingte Fehlen von gleich drei Rückraumspielern spürbar nachteilig bemerkbar.
HV Oberviechtach: Simon Gürtler (ein Tor) und Tobias Reil (beide Torhüter); Moritz Bauriedl, Bastian Ruhland (3), Dominik Mösbauer (4), Andreas Salomon (ein Tor), Marco Baier, Michael Fleischer (11/6), Patrick Schießl (ein Tor), Florian Bauer (ein Tor), Tobias Wild (5), Stefan Herzog.