Die Pfarrei Sattelpeilnstein war das Ziel des Mesnerregionalverbandes Cham für sein Herbsttreffen. Eine stattliche Anzahl von Mesnerinnen und Mesnern folgte der Einladung in die Pfarrkirche St. Peter und Paul im Bergdorf.
Mesnerkollegin Elisabeth Lang und ihre Lektorinnen luden zum Beginn dieser Andachtsstunde in die Pfarrkirche ein, um feierlich den Oktoberrosenkranz zum Thema „Schöpfung“ zu beten. An der Kirchenorgel begleitete Organistin Nicole Wolfrum diese Andachtsstunde mit den passenden Liedern. Am Ende erteilte Pfarrer Florian Fronhöfer an die anwesenden Mesnerinnen und Mesner feierlich den Segen.
Im Anschluss wurde in das nahegelegene Pfarrheim eingeladen. Fleißige Frauen, auch vom Pfarrgemeinderat, hatten ein reichhaltiges Kuchenbuffet aufgebaut. Beim gemütlichen Beisammensein wurde auch untereinander sich „fachlich“ ausgetauscht.
Als weiterer Punkt stand ein Vortrag zum Thema „Betreuungsrecht“ auf dem Programm. Referent Anton Ruhland aus Hocha, langjähriger Rechtspfleger beim Amtsgericht Schwandorf, konnte den Mitgliedern vieles Interessantes über dieses Thema berichten. Das Betreuungsrecht ist 1992 in Kraft getreten und hat „Entmündigung“ abgelöst. Ein „Notvertretungsrecht“ gibt es seit 2023. Weiter sprach er von der „Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht“ und bei „Patientenverfügung“. Der Referent konnte zu allen Themen im Detail sehr gut aufklären und erläutern. Was auch im Gegenzug zu sehr vielen Fragen führte. Für alle Anwesenden war es ein sehr guter und interessanter Vortrag, und der Referent legte jedem nahe, sich auf diesem Gebiet abzusichern und vorzusorgen.
Am Ende des Nachmittags dankte Vorsitzender Josef Pflug allen Beteiligten, aber ganz besonders Frau Lang, für das Organisieren dieses Treffens. Es war eine gute Bereicherung für den Verband. Als nächsten Termin gibt es ein Mesnertreffen im Advent. Am Montag, 30. November, wird in die Marienkirche nach Weiding bei Dalking eingeladen. Eine Adventsandacht und eine besinnliche Stunde in der Vorweihnachtszeit stehen auf dem Programm. Hier sollen sich alle Mesnerinnen und Mesner auf die „Stade Zeit“ einstimmen lassen, bevor die hektische Weihnachtszeit mit viel Arbeit beginnt.