Die Goldschlägerstadt Schwabach und die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt waren das Ziel einer gemeinsamen Herbstfahrt von Frauenbund St. Georg und St. Martin sowie der KAB St. Georg.
Eine spannende Tour war die Stadtführung durch die Altstadt von Schwabach. Das prägende Element der Stadt ist das Blattgold, wie die goldenen Dächer des Rathauses oder ein lebensgroßer Engel. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt mit über 120 Goldschlägern zum internationalen Zentrum der Glattgoldverarbeitung und verhalt zu einer wirtschaftlichen Blüte. Mit Anekdoten und historischen Hintergründen wartete der Stadtführer auf. Die imposante Stadtkirche, das Rathaus, versteckte Winkel und der Brunnen am Königsplatz wurden besucht. Viele Informationen gab es über das jüdische Leben, den die jüdische Bevölkerung setzte nachhaltig Akzente in Schwabach.
In der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt wurde ein Rosenkranz gebetet, den Praktikant Christoph Diehl (angehender Diakon) und Vorsitzende Maria Paulus mit Impulsen und Texten jeweils eingeleitet hatten. Die Maria Hilf Wallfahrtskirche war in früheren Jahrhunderten ein bedeutendes Pilgerziel. Der beeindruckende hochbarocke Kuppelbau wurde zwischen 1980 und 1984 renoviert und das angeschlossene Franziskanerkloster erzählt von der bewegenden Geschichte der Stadt und die Franziskaner hatten prägenden Einfluss auf ihre Entwicklung. 1999 zog sich die Bayerische Franziskanerprovinz wegen Personalmangel aus Freystadt zurück, die einst eine Schule mit Internat unterhielten. Der Konvent wurde von polnischen Franziskanern aus Katowice übernommen und die Patres betreuen den Pastoralraum Freystadt, dem insgesamt acht Pfarrgemeinden angehören.