Eine abwechslungs- und wissensreiche Lizenzverlängerung in Amberg mit viel Engagement und Herzblut bei den Teilnehmenden.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des BSJ Teams Amberg ging es auch gleich zum ersten Programmpunkt. „Alte Spiele, neu aufgelegt“ bzw. Aufwärmspiele mit Kindern und Jugendlichen in der Sportstunde. Hier wurden Kindheitserinnerungen aus den eigenen Sportstunden geweckt und wiederbelebt. Das BSJ Team, mit Simone Fuchs, Helga, Anita und Daniela Powalla, referierte hier im fliegenden Wechsel verschiedenste Spielformen aus einer langen, selbst erstellten Liste, die auch Abwandlungen beinhalten. Klassisches „Komm mit, lauf weg“ oder „Völkerball mit Weichbodenmatten“ als Schutzwand, Klobürstenhockey, Tauziehen, aber auch Neueres wie Inselhüpfen mit kleinen Matten, standen hier auf dem Vormittagsprogramm. Für viele auch herausfordernd, was die Leistungsabfrage betraf, denn die Gruppen waren sehr durchwachsen in den Altersklassen.
Den zweiten Teil bildete das Thema „Inklusion im Sportverein“, welches ebenfalls im eigenen Team vollzogen werden konnte, denn mit Miriam Kotz, Julia Stang und Reinhard Weber gab es viel Wissen aus diesem Bereich, denn alle drei arbeiten bei den Jura-Werkstätten in Amberg und hatten hier viel vorbereitet aus eigener Erfahrung. Basiswissen und richtige Vorbereitung, Umgang mit Handicaps im Kinder- und Jugendalter, geeignete Sportangebote und methodische Anpassung, Praxistransfer, Barrieren abbauen sowie Austausch mit Gruppenarbeit standen hier im Mittelpunkt. Wichtig auch der Erstkontakt durch Anruf von Eltern oder vielleicht sogar Sozialarbeitern am Jugendamt, welche mit verschiedenen Fragen aufwarten, die möglicherweise noch gar nicht beantwortet werden können. Ein kleiner Zirkel als Erfahrungsfeld, wie man sich fühlen könnte mit Handicap, rundete das Nachmittagsprogramm ab.
Fazit auch: Es ist sehr wichtig, den Übungsleitern, aber auch Verantwortlichen im Verein, Grundwissen zu vermitteln, um richtig vorbereitet zu sein.