Mehrere Verfahren zur maschinellen Kulturflächenvorbereitung in Kiefernbeständen stehen im Mittelpunkt eines Forsttechniktreffens im Stadtwald Eschenbach. Dazu laden die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Freising und Revierförster Martin Gottsche am Freitag, 9. Oktober, ein. Kiefernwälder spielen in der Oberpfalz mit einem Anteil von rund 30 Prozent eine besondere Rolle, ihre Verjüngung ist aber oft mit großem Aufwand verbunden. Vorgestellt werden deshalb verschiedene Methoden „vom Pferdegespann bis zum großen Schlepper mit Forstmulcher“. Gottsche betont, dass der Klimawandel die Wälder vor große Herausforderungen stelle und es deshalb dringend geboten sei, reine Kiefernbestände zu verjüngen und mit neuen Baumarten anzureichern. Als Problem nennt er die oft ausgeprägte Strauch- und Krautschicht aus Heidelbeeren sowie eine meist mächtige Rohhumusschicht, die keimhemmend wirke und die Pflanzung erschwere. Eine mechanische Bodenbearbeitung als Vorbereitung für die Pflanzung und zur Förderung der Naturverjüngung hält er daher für sinnvoll. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Alten Wiesenweg 2 bei der Kläranlage.