Seit seiner Gründung im Jahr 2010 hat der Förderverein der Markus-Gottwalt-Schule für die Bildungseinrichtung Unterstützungsleistungen in Höhe von 34 800 Euro erbracht. Die Jahreshauptversammlung lieferte Beweise dazu.
„Die Zielsetzung unseres Vereins ist die ideelle und materielle Unterstützung unserer Markus-Gottalt-Schulen.“ Unter diesem Leitgedanken stellte Vorsitzender Peter Lehr seinen Rechenschaftsbericht und sprach Schwerpunkte der erbrachten Förderleistungen an. Als bemerkenswert nannte er die Anschaffung eines Wasserspenders, dankte für die Zusammenarbeit mit ILE-Managerin Daniela Koslowsi und dem Schulverband für die Übernahme des erforderlichen Wartungsvertrags. Auf den zweiten Platz der Ausgaben setzte er die Crowdfoundingaktion für den Zirkus „Flip Flop“, unterstützt von der Raiffeisenbank Nordoberpfalz, der Jung und Alt in seinen Bann gezogen habe. Als besonderes Beispiel der Unterstützungsaktivitäten stellte Lehr ein Projekt heraus, das „erstmalig und unter großem Einsatz aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt werden konnte“: die finanzielle Realisierung der Abschlussfahrt für einen Schüler, „dessen finanzielle familiäre Rahmenbedingungen dieses einmalige Erlebnis nicht möglich gemacht hätten“. Die gute finanzielle Situation des Vereins begründete Lehr mit Zuwendungen der örtlichen Kreditinstitute, Spenden der Firmen Elma, Kollmer und Mondi und den Beiträgen der Mitglieder. „Wir haben viel erreicht, auch im Umfeld“, zeigte er sich überzeugt. Ein „besonderes Merci“ galt Schulsekretärin Michaela Keck-Neidul, die als Mitgliederwerberin ungeschlagen sei. In seinem Bericht ging Thomas Riedl insgesamt auf größere Kontobewegungen ein und sprach von Unterstützungsleistungen von insgesamt 9 700 Euro.
„Der Förderverein ist ein Segen für unsere Schule mit 300 Kindern“ betonte Rektor Wolfgang Bodensteiner und kommentierte den „gut angenommen Wasserspender“ und das soziale Erlebnis der Schüler beim Zirkus Flip Flop. Er berichtete von der Rezertifizierung des Berufswahlsiegels, vom errungenen Schule-Wirtschaftspreis Bayern, der Kooperation mit den anderen örtlichen Schulen und der Partnerschaftspflege mit Schulen in Eger und Fleißen (Plesna). Stadtverbandsvorsitzender Michael König sah im Quali Startkapital für einen handwerklichen Beruf: „Wir brauchen Leute, die arbeiten und nicht studiert haben.“ Für die „tolle Unterstützung“ dankte Elternbeiratsvorsitzende Sarah Jaquiss.