Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst hat die Pfarrei Vohenstrauß die abgeschlossene Innenrenovierung der Pfarrkirche Maria Immaculata gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger war Weihbischof Dr. Josef Graf. Konzelebranten waren Dekan Alexander Hösl, Pfarrer Ronald Liesaus und Pfarrer i. R. Willi Bauer. Diakon Janusz Stubartowicz und Gemeindereferentin Elena Harwardt wirkten ebenfalls mit. Für eine besonders festliche musikalische Gestaltung sorgte der Projektchor der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg unter Leitung von Claudia Gruber. Gemeinsam mit dem Orchester erklang Charles Gounods „Messe solennelle de Sainte Cécile” – eine beeindruckende Aufführung, die dem Gottesdienst einen besonderen Glanz verlieh. In seiner Predigt stellte Weihbischof Graf die Kirchenrenovierung in einen größeren Zusammenhang. Nicht nur Kirchengebäude müssten immer wieder erneuert werden, sondern auch die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen. „Ecclesia semper reformanda” – die Kirche brauche immer Erneuerung. Mit Blick auf die Erntedanktexte rief Graf dazu auf, Gott trotz aller Erfolge und Sicherheiten nicht zu vergessen. Die Kirche habe gerade in einer Zeit, in der viele ihre Bedeutung infrage stellten, die Aufgabe, den Glauben und die Hoffnung auf das ewige Leben wachzuhalten. „Halten Sie bitte der Kirche die Treue!”, appellierte der Weihbischof. Eine Gabenprozession mit zahlreichen Vertretern der Pfarrgemeinde unterstrich die Bedeutung des Festtages. Unter anderem wurden ein Stein aus der renovierten Kirche, die Bibel, Brot, eine Friedenskerze, Blumen und Früchte zum Altar gebracht. Zum Abschluss wünschte Weihbischof Graf der Pfarrei, dass die renovierte Kirche nicht nur ein schönes Gebäude bleibe, sondern ein lebendiger Ort des Gebetes, der Begegnung und des Glaubens: „Möge die Kirche bei Ihnen hier in Vohenstrauß Zukunft haben.”