Wieso feiern wir eigentlich Erntedank? Wo hat dieses Fest seinen Ursprung? Im Familiengottesdienst der Missionsgemeinschaft Offene Tür lernten wir: „Es ist ein Fest, das Gott den Israeliten gab, als sie die 40 Jahre in der Wüste wanderten.” führte Petra aus. Eines von mehreren Festen, die Gott alle als seine Feste deklarierte. Er hatte sein Volk aus Ägypten geführt und es diese langen Jahre in der Wüste versorgt: mit Manna (Brot) und Wachteln (Fleisch) und Wasser aus dem Felsen. Außerdem war Gott als Wolken- und Feuersäule Tag und Nacht der Schutz für sein Volk. Und dass die Nachkommen Israels das alles nicht vergessen, sollten sie nach dem Einzug ins Land Israel jedes Jahr dieses Fest feiern. Dazu gehört, dass jede Familie sich eine „Sukka” baut – eine Laubhütte – und darin 7 Tage leben und auch schlafen soll. Wir erinnerten uns an Gottes Versorgung und seinen Schutz auch für uns. Carlos, Ferdinand und Martin erzählten, wie Jesus ihnen in schwierigen Zeiten auf der Intensivstation, beim Unfall und Arbeitslosigkeit begegnet ist, er für sie Hilfe, Trost und Bewahrung war. Eine ganz lange Papierrolle beschrieben wir voller Punkte, für die wir dankbar sind: Eltern, Sommer, sein Leben, Kleidung, Essen, guter Schlaf, Kinder, die Gemeinde, Freunde … Es tut so gut, sich an Gottes Großzügigkeit zu erinnern. Und das feierten wir mit Lobpreisliedern und Fahnen. Alex betonte: aus jedem Samen wird das hervorkommen, was vorherbestimmt ist, z.B. aus einem Apfelkern ein Apfelbaum. Auch unser Glaube ist ein Same, der in uns wächst und wo wir Frucht erwarten dürfen. Wie beispielsweise Liebe, Freude, Friede, Freundlichkeit. Sogar wir als Person sind jeder eine besondere Frucht im Reich Gottes. Dann verspeisten wir gemeinsam das mitgebrachte Mittagessen. Und später gab es noch Kaffee und Kuchen.