Bei einer Fahrt ins Blaue konnte sich der Stadt- und Kreisverband der Europa-Union im nördlichen Landkreis ein Bild von bereits Vergessenem und in jüngerer Zeit Wiederbelebtem verschaffen. Erstes Ziel war das Gelände der ehemaligen Erzabbaustätte Leonie bei Auerbach. Wolfgang Wiesent gelang es dort, den Teilnehmern mit seinen Erläuterungen das Wesen, die Haltung und die spezielle Herausforderung an die Zuchterhaltung sowie seine lebendigen Beispiele im Umgang mit den Auerochsen nahezubringen.
Im Gasthof Schindler bestand dort während des Mittagessens die Gelegenheit, sich weiter über das Gesehene mit Wolfgang Wiesend zu unterhalten. Vorsitzender Günther Mitschke konnte dabei auch Bürgermeisterin Birgit Barth begrüßen. Sie zeigte sich in ihrem Grußwort erfreut über den Besuch der Mitglieder der Europa-Union in Auerbach. Im Anschluss gab es eine Führung durch H. Dietl in der Abteikirche St. Johannes, die eng mit den Gebrüdern Asam und Wolfgang Dientzenhofer verbunden ist.
Bei Kaffee und Kuchen wurde die Gruppe im Bergbaumuseum Maffei begrüßt und vorab über die Entstehungsgeschichte dieser Erzgrube informiert. Es folgte ein Rundgang durch die stillgelegten, aber am Leben erhaltenen Räumlichkeiten mit Darstellungen und Exponaten des hier stattgefundenen Bergbaues. Besonderen Eindruck hinterließ im Schaustollen die Vorführung einer Bohrung mit Pressluft und die anschließende Sprengung.
Unbedingt erwähnt werden muss schließlich noch, dass die gesamte Rundfahrt durch die sehr versierten und humorvollen ehrenamtlichen Führer ein bleibender Eindruck bei den Teilnehmern hinterlassen wurde.