35 Jahre nach ihrer Einschulung trafen sich die ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler des Jahrgangs 1984/1985 zu ihrem ersten Klassentreffen. Unter dem Motto „Gemeinsam in Erinnerungen schwelgen“ hatte das Organisationsteam mit Manuela Bösl, Nicole Kleber, Manuela Treiber, Tamara Gawel, Katrin Baier und Martin Reichert ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Ein erster Anlauf für das Wiedersehen war zum Heimatfest 2020 geplant gewesen, musste jedoch coronabedingt ausfallen. Im zweiten Anlauf klappte es nun umso besser. Besonders freute man sich über Maximilian Karl aus Hamburg und Wolfgang Rauch aus dem Allgäu, die eine weite Anreise auf sich genommen hatten.
Los ging es am Kommunbrauhaus in Eslarn. Bürgermeister Thomas Kleber führte die Gruppe durch das traditionsreiche Gebäude. Bei einer Verköstigung und dem anschließenden Frühschoppen war schnell das Eis gebrochen. Schließlich gab es nach dreieinhalb Jahrzehnten einiges zu erzählen – und bestimmt auch die eine oder andere Erinnerung, bei der herzlich gelacht wurde. Gegen Mittag stand der Besuch der ehemaligen Grundschule auf dem Programm. Hausmeister Stefan Fröhlich führte durch die Räume, die sich seit der Einschulung deutlich verändert haben. Manches war noch vertraut, anderes kaum wiederzuerkennen. Ein gemeinsames Klassenfoto durfte natürlich nicht fehlen. Schließlich sollte festgehalten werden, wie die einstigen ABC-Schützen heute aussehen – auch wenn sich die Jahre nicht ganz spurlos bemerkbar gemacht haben dürften.
Anschließend ging es zur Außenstelle von Gut Aiderbichl. Michael Meckl senior und junior führten die Gruppe durch das Tierparadies, vorbei an Tauben und Ziegen bis zum Hauptstall mit den Pferden. Den gemütlichen Abschluss bildete die Einkehr bei den Zoiglwirten Lisa und Albert Grießl im Gasthaus „Zum Strehern“. Bei gutem Essen und geselligem Beisammensein wurden Erinnerungen ausgetauscht und Neuigkeiten erzählt. Am Ende hieß es nach vielen schönen Stunden herzlich „Servus“ und hoffentlich bis zum nächsten Mal. Das erste Klassentreffen war ein voller Erfolg und zeigte: Für gute Gespräche braucht es keine Pausenklingel und für herzhaftes Lachen keinen Stundenplan. Die Schulzeit liegt lange zurück, doch gemeinsame Erinnerungen verbinden – auch nach 35 Jahren.