Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Tirschenreuth ist ein Verein mit vielen Facetten. Bekannt ist er vor Ort vor allem durch das alljährliche Fastenessen und den im November stattfindenden kreativen Töpfer- und Weihnachtsmarkt, der weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist.

Darüber hinaus setzt sich der Verein für soziale Gerechtigkeit und gute Bedingungen im Berufsleben ein. Außerdem werden Verkaufserlöse regelmäßig gespendet. Im abgelaufenen Vereinsjahr kamen insgesamt 7500 Euro zusammen. Die Vorstandschaft achtet darauf, dass ein Teil der Spendengelder an regionale Empfänger geht. An Misereor wurden diesmal 1500 Euro gespendet. Für jede der beiden katholischen Kirchen gab es einen Heizkostenzuschuss von jeweils 500 Euro. Je 1000 Euro gingen an die Weihnachtsaktion der Steyler Missionare, an die Palliativstation SPAV Neustadt/Tirschenreuth, an eine Person mit Handicap aus Tirschenreuth, an die Spendenaktion Uganda und an das Kinderheim St. Elisabeth in Windischeschenbach.

Zudem kann die KAB auf einen treuen Mitgliederstamm blicken. Geehrt wurden für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit Bettina Gleißner, Stefan Gleißner und Josef Klinger. Für 40-jährige Treue wurden Hermann Birkner, Erwin Brader, Lucia Frank, Christine Helm, Siegfried Meierl, Elisabeth Pinzer, Andrea Prucker, Elisabeth Schröpf und Gertraud Schultes ausgezeichnet. Seit 50 Jahren gehören Baldur Bodenstein, Luise Zant und Konrad Zant dem Verein an.

Die langjährige Vorsitzende Rita Kraus legte aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt nieder. Bis zu den nächsten Vorstandswahlen übernimmt die 2. Vorsitzende Silvia Gruber ihre Aufgaben.

Ruhestandspfarrer Johann Trescher übernahm die Grußworte der Geistlichkeit. Vor allem sagte er ein großes „Vergelt’s Gott“ für die Arbeit und die Spenden. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Ein Lob sprach er auch für die „tolle Töpferware“ aus, die er schon öfter als Geschenk besorgt habe.

Bürgermeister Hans-Peter Schärl, der erstmals der Sitzung beiwohnte, zeigte sich von der vielseitigen Vereinstätigkeit beeindruckt und sprach der Vorstandschaft ein großes Lob aus. Abschließend appellierte er, auch mit Blick auf städtische Belange, gemeinsam und konstruktiv zusammenzuarbeiten.