Aktive Feuerwehrdienstleistende aus Waidhaus und Pfrentsch wurden kürzlich für ihren langjährigen Einsatz geehrt. Die Offiziellen lobten den großen Einsatz der Feuerwehrleute für den jahrelangen Dienst für die Allgemeinheit.
Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Markus Bauriedl und Kreisbrandrat Marco Saller wissen das Engagement und die Flexibilität der Feuerwehrleute zu schätzen. In der Feierstunde zur Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen im Feuerwehrhaus Waidhaus haben sie das deutlich unterstrichen.
25 Jahre im aktiven Dienst für die Allgemeinheit
Für 25 Jahre im aktiven Dienst wurden Sabrina Bock, Rudolf Grundler und Markus Mösbauer von der Feuerwehr Waidhaus und Johannes Kleber und Alexander Werner von der Feuerwehr Pfrentsch geehrt. Sie erhielten die unterzeichnete Urkunde, das Ehrenzeichen in Silber und ein Erinnerungsgeschenk des Landkreises Neustadt a. d. Waldnaab.
Erster Bürgermeister Bauriedl hebt die Leistungsfähigkeit der aktiven Feuerwehrfrauen- und Männer hervor und lobt sie für ihr großartiges Engagement. In diesem Jahr kam verstärkt das Tätigkeitsfeld „Waldbrände“ hinzu. Der Markt Waidhaus unterstützte daraufhin die Feuerwehren des Marktes schnellstmöglich mit Material zur Bekämpfung von Waldbränden. Es wird auf die Möglichkeit des Erhalts einer Ehrung nach 40 oder sogar nach 50 Jahren verwiesen und er hofft auf einen weitergehenden positiven Ausblick in die Zukunft.
Landrat Andreas Meier hebt die ehrenvolle und herausfordernde Aufgabe des aktiven Feuerwehrdienstes hervor. Er informiert darüber, dass sich in den letzten 25 Jahren im Feuerwehrdienst vieles verändert hat. Als Beispiel führt er die Zunahme an Elektrofahrzeugen oder Fahrzeugen mit komplizierten Ausstattungen an. Das macht die Einsätze komplexer. In den letzten Jahren werden die Kameraden/innen während der Einsätze immer häufiger von verständnislosen Menschen beschimpft. Eine positive Berichterstattung in der Tageszeitung erscheint allgemein seltener. Eben genau diese Aufgabe stellt einen großen Wert für unsere Gemeinschaft dar und dankt den Geehrten für Ihre geleistete Arbeit.
Kreisbrandrat Marco Saller schließt sich den Dankesworten an und lobte den immensen Zeitaufwand der Feuerwehrleute. Er verweist darauf, dass die Leistung ehrenamtlich erfolgt. Die Herausforderungen ändern ständig ihre Facetten, siehe die Veränderungen mit technischen Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen an der A6 oder bei der Waldbrandbekämpfung. Er geht davon aus, dass die Anforderungen und Katastrophenlagen nicht weniger werden sollten. Auch er dankt den Geehrten und ist stolz auf Ihren außergewöhnlichen Einsatz für den Feuerwehrdienst.