Im September war es wieder soweit: Der OWV Waidhaus trat mit 40 Personen die Jahresfahrt an. Das Ziel war, wie schon so oft, der Berggasthof am Zottensberg im Ferienland Pyhrn-Priel in Österreich. Pünktlich um 6 Uhr startete die Gruppe am Kriegerdenkmal. Auf einem Autobahnparkplatz hinter der österreichischen Grenze wurde ausgiebig gefrühstückt. Es gab Weißwürste, Wienerle, Brezen, selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee und Bier.
Nachdem alle sich gestärkt hatten, ging es weiter nach Ried im Innkreis zur Brauereibesichtigung mit anschließender Verkostung. Danach bezog die Gruppe ihr Quartier und traf sich am Abend zu einem köstlichen Dinner. Am Freitag zeigte sich das Wetter morgens noch trüb und feucht. Dennoch machte man sich mit dem Bus auf den Weg zum Gleinkersee, wo man rund um den See wanderte und einige Zeit verweilte. Dabei besserte sich das Wetter allmählich hin zum Sonnenschein.
Im Anschluss fuhr man nach Molln, um an einer Führung durch eine Maultrommelmanufaktur teilzunehmen. Am Abend erwartete die Teilnehmer im Gasthof ein äußerst fröhliches Beisammensein mit Musik, Tanz und Gesang, bei dem Friedl mit der Quetschen aufspielte. Der Samstag begann mit einem Besuch in Windischgarsten, um den Ort zu erkunden und zu shoppen. Anschließend ging es bei strahlendem Sonnenschein mit der Standseilbahn zur Wurzeralm auf 1400 Metern Höhe. Dort versorgte Reiseplanerin Gerlinde alle mit umfangreichem Wandermaterial, damit sich jeder in der Höhe gut zurechtfindet. Zur Auswahl standen eine kurze und eine lange Tour, während einige Teilnehmer mit dem Sessellift auf 1840 Meter zum Frauenkar fuhren. Dort konnten sie erstmals Gämsen in freier Natur beobachten.
Am Abend sorgten die Wirtsleute mit ihrer wunderbaren Hausmusik für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der Sonntag hielt auf der Rückfahrt noch einen besonderen Höhepunkt bereit: Eine zweistündige Fahrt mit einer schwimmenden Almhütte auf der Enns bei Großraming. Die Zeit verging wie im Flug, ehe es zum gemeinsamen Abendessen ins Auer Bräu nach Regensburg ging. Gegen 21 Uhr erreichte die Gruppe bei Regenwetter wieder ihren Heimatort Waidhaus. Viel Lob gab es nicht nur für Organisatorin Gerlinde König, sondern auch für Busfahrer Johann Frischholz von Wolf-Reisen GmbH.