Bei noch wunderbarem Herbstwetter brachen gut 50 CSU-Senioren zur Rundfahrt in den Truppenübungsplatz auf. Der Bus wurde routiniert gesteuert von Kreisvorstands-Mitglied Dieter Placzek. CSU-Kreisrat, Berufssoldat a.D. Gerald Morgenstern, der wie kein anderer die örtlichen als auch historischen Besonderheiten des NATO-Trainingsgeländes kennt, fungierte als Leiter. Höhepunkte waren die Lagerfeuerwehr mit ihren übergroßen Fahrzeugen sowie ein Black-Hawk-Hubschrauber, verschiedene Schießstände, an denen neben den US-Soldaten auch die Bundeswehr übte, sowie das Areal der Stryker-Brigade bei Vilseck. Kilometerweit ging es durch Waldgebiet und Brachland, wo sich mehrfach Rotwild zeigte. Vom Schwarzen Berg mit historischem Bleidornturm bot sich ein grandioser Ausblick über die Impact Area bis zum Rauhen Kulm. An der Kirchenruine des ehemaligen Dorfs Hopfenohe thematisierte Morgenstern die Umsiedlung von über 3500 Menschen im Zuge der Erweiterung des Truppenübungsplatzes 1939. Die vierstündige Tour endete nach einem Abstecher durch die Housing Area des Netzabergs. Hinweis: Das von Morgenstern verfasste Buch sowie das Militärmuseum am Stadtweiher bieten weitere umfassende Infos über den bedeutungsvollen Übungsplatz.