Einen informativen Ausflug nach Michelfeld zur Besichtigung der Regens-Wagner-Stiftung organisierten Hans-Gerd und Sonja Königer für eine große Gruppe Interessierter des Heimatvereins Birgland. Werkstattleiter Matthias Fiedler, ehem. Leiter der Birgländer Musikanten, gab Einblicke in die Historie und die Arbeit der Einrichtung. Anschließend wurden die Besucher mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen verköstigt.
Gegründet 1847 von Regens (= Leiter des Priesterseminars Dillingen) Johann Evangelist Wagner und Schwester Theresia Haselmayr war Regens Wagner früher nur für taubstumme Frauen und Mädchen gedacht, heute für behinderte Personen allgemein. Der Standort Michelfeld entstand im Jahre 1885. Dort werden derzeit 140 Personen allein in der Werkstatt beschäftigt, viele weitere in Wäscherei, Montagebereich und Landwirtschaft. Im anschließenden Rundgang auf dem weitläufigen Gelände konnten die Besucher Erkenntnisse über die Arbeit der hier Beschäftigten sowie die weiteren Bereiche dieser Einrichtung, wie die Förderstätte für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung und den sogenannten P-Bereich, gewinnen. Im einladenden Hofladen deckten sich vor allem die Damen mit Erzeugnissen aus eigener Herstellung ein. Anschließend stattete die Besuchergruppe der ehem. Kloster- und heutigen Pfarrkirche einen Besuch ab und erhielt eine interessante sakrale Führung von Luitpold Dietl durch diese beeindruckende Asamkirche. Mit einer Einkehr im Gasthaus Schlenk zum gemeinsamen Abendessen beendeten die „Birgländer“ einen äußerst informativen Nachmittag.