Bereits zum zweiten Mal war die „Madonna zu Gast“ in der Pfarrei St. Johannes Nabburg. Pfarrer Hannes Lorenz unterstrich die Freude über den erneuten Besuch mit einem ganz und gar ortspezifischen Begleitprogramm, quasi „maßgeschneidert“, wie auch das prachtvolle Gewand, mit dem die Kopie des Altöttinger Originals einige Monate zuvor an gleicher Stelle eingekleidet worden war. Mittlerweile am Ursprungsort im Angesicht ihres Vorbildes in der Gnadenkapelle durch Bischof Voderholzer „gekrönt“, reist sie aktuell als Botschafterin des großen 200-jährigen Jubiläums der Regensburger Fußwallfahrt in Begleitung von Pilgerführer Bernhard Meiler durch verschiedene Pfarreien. Auf der achten ihrer 13 Stationen im Monat Oktober hielt die Marienfigur nun feierlichen Einzug in die Nabburger Stadtpfarrkirche. Dem Empfang mit anschließendem stillem Gebet folgte ein Abend geprägt von persönlichen Momenten, aber auch großer Gemeinschaft, fokussiert auf die eine „ikonische Lichtgestalt“: Die schwarze Madonna mit dem Kind. Ihr zu Ehren und voller Hoffnung auf die große Fürsprecherin kam eine Vielzahl von Anliegen der etwa 300 Gläubigen im abwechslungsreich gestalteten, textlich und musikalisch erweiterten Rosenkranzgebet zum Ausdruck. Nach dem gemeinsam gesungenen Marienhymnus setzte sich ein langer Lichterzug zum illuminierten Schlosshof in Bewegung, der als feierlicher Rahmen für den glanzvollen Abschluss des „Besuchs“ diente, bevor sich im Jugendwerk die Gelegenheit zum Pilgertreffen bot.